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Hannover: Besorgter Jogger meint es nur gut – aber am Ende begeht er einen Fehler

Hannover: Besorgter Jogger meint es nur gut – aber am Ende begeht er einen Fehler

Hannover
Beim Joggen in Hannover macht der Mann eine besondere Entdeckung. (Archivbild) Foto: IMAGO / Wassilis Aswestopoulos

Hannover. 

Besonderer Fund beim Joggen in Hannover.

Obwohl es der Jogger aus Hannover nur gut meinte, hätte seine Reaktion ein böses Ende nehmen können.

Hannover: Jogger findet geschwächtes Jungtier

Bei seiner Tour am Ohefeldweg entdeckte der Jogger ein geschwächtes Rehkitz. Das junge Tier lag mitten auf dem Feldweg.

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Laut Polizei legte der Mann das Tier behutsam an einen beruhigten Ort ab, ehe er die Beamten informierte. Diese haben schon davor Hinweise bekommen, dass ein Rehkitz gesichtet wurde, konnten es aber nicht finden.

Ricken bekommen ihren Nachwuchs meist in den Monaten Mai und Juni. Aktuell sind daher viele Jungtiere in den Wäldern unterwegs. Hunde müssen in dieser Zeit an der Leine geführt werden.

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Entscheidend ist allerdings, dass sich Menschen von den Waldtieren fern halten! Anfassen führt schon dazu, dass sich die Ricke nicht mehr um den Nachwuchs kümmert und die Tiere verhungern.

Stattdessen soll man die Tiere von Weitem beobachten und in dringenden Fällen das Forstamt, den Jäger oder die nächste Wildtierstation zur Rate ziehen.

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Hannover: Rehkitz bekommt neues Zuhause

Im Falle des besorgten Joggers ging es nochmal gut aus. Die Polizei brachte das Rehkitz in ein neues Zuhause – den Tiergarten in Anderten. Dort kümmert sich eine Pflegerin um das Tier. Alle zwei Stunden bekommt es die Milchflasche. (neb)