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Niedersachsen: Verbraucherzentrale warnt vor Urlaubsbetrug! So erkennst du Fake-Ferienwohnungen

Niedersachsen: Reisen ist wieder möglich. Viele Urlauber buchen sich ihre Unterkünfte über Onlineportale. Damit die Ankunft nicht zum Desaster wird, weil man auf Betrüger reingefallen ist, hat die Verbraucherzentrale wichtige Tipps. (Symbolbild)
Niedersachsen: Reisen ist wieder möglich. Viele Urlauber buchen sich ihre Unterkünfte über Onlineportale. Damit die Ankunft nicht zum Desaster wird, weil man auf Betrüger reingefallen ist, hat die Verbraucherzentrale wichtige Tipps. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Geisser

Sommerferien in Niedersachsen bedeutet Urlaubszeit!

Klar, dass dann auch Betrüger vermehrt die Finger im Spiel haben und den großen Gewinn mit Fake-Ferienwohnungen wittern. Genau davor warnt jetzt die Verbraucherzentrale Niedersachsen und gibt gleichzeitig Tipps, wie du solche Fake-Angebote schnell erkennst.

Niedersachsen: Daran erkennst du Fake-Angebote

Nicht jeder verbringt seinen Urlaub im Hotel. Auch Ferienwohnungen sind hoch im Kurs. Auf Online-Portalen wie Airbnb, eBay Kleinanzeigen oder FeWo-Direkt lässt es sich auch wunderbar nach passenden Angeboten stöbern. Doch genau dort tummeln sich laut Verbraucherzentrale auch Betrüger, die mit ihren Fake-Angeboten locken.

Doch woran erkennt man die Fake-Anzeigen? „Die Betrüger locken mit ungewöhnlich niedrigen Preisen und schönen Bildern vom vermeintlichen Mietobjekt“, erklärt Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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Daran erkennst du unseriöse Anzeigen:

  • bei der Buchung ist oft nicht nur eine Anzahlung, sondern immer direkt der vollständige Betrag fällig – unabhängig vom Reisezeitraum
  • Name, Anschrift, Telefonnummer des Vermieters können fehlen; Kontakt wird meist nur über E-Mail oder WhatsApp angeboten
  • es fehlt eine genaue Beschreibung der Unterkunft

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Auf einen Fake reingefallen? Das kannst du tun

„Vorsicht ist auch geboten, wenn der Kontakt verlangt, für die weitere Kommunikation die Buchungsplattform zu verlassen“, warnt Körber. Außerdem solltest du die Zahlung niemals außerhalb der Plattform vornehmen. Vor allem, wenn Bargeldtransferdienste wie Western Union oder MoneyGram ins Spiel kommen.

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Solltest du auf ein Fake-Angebot reingefallen sein, rät die Rechtsexpertin, Anzeige zu erstatten und den Plattformbetreiber zu informieren. Außerdem solltest du schnell deine Bank informieren, solltest du schon gezahlt haben. Manchmal könne noch eine Rückbuchung veranlasst werden. (abr)

Eine andere Art des Urlaubsfiaskos erlebte übrigens eine Familie an der Nordsee. Dort wäre es fast zu einer Tragödie gekommen. Warum, liest du hier >>>.