Niedersachsen 

Hochzeit in Hannover läuft aus dem Ruder – erst fallen Schüsse, dann eskaliert die Sache völlig

Bei einer Hochzeitsfeier in Hannover war die Polizei unfreiwillig zu Gast. (Symbolbild)
Bei einer Hochzeitsfeier in Hannover war die Polizei unfreiwillig zu Gast. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Silas Stein

Hannover. Bei einer Hochzeit in Hannover ist die Polizei unfreiwillig zu Gast gewesen.

Die Polizei schreibt, dass eine Streifenwagen-Besatzung die Gesellschaft einer Hochzeit in Hannover zufällig entdeckt hat.

Hochzeit in Hannover: Nach den Schüssen gibt's ne Festnahme

Die Autos fuhren am Samstagabend als Korso auf der Straße „Alter Flughafen“ und wollten auf ein privates Grundstück abbiegen. Bis dahin nichts Ungewöhnliches.

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Plötzlich sahen die Beamten allerdings, dass aus einem am Ende des Korsos fahrenden Wagen eine Waffe gehalten und abgefeuert wurde. Die Polizisten wollten daraufhin die Autofahrer kontrollieren.

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Daher stiegen sie aus dem Streifenwagen aus – woraufhin drei Hochzeitsgäste auf die Beamten zukamen. Unter ihnen auch ein 18-Jähriger, der laut Polizei eine Waffe in der Hand hatte. Die Einsatzkräfte zogen ebenfalls ihre Waffen – und forderten den jungen Mann auf, seine Pistole auf den Boden zu legen.

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Das machte er dann auch. Danach nahmen die Polizeibeamten den jungen Mann vorläufig fest, inklusive Handschellen. Das schien einem 24-Jährigen offenbar gar nicht zu gefallen.

Er mischte sich in die Festnahme ein! Er wollte den 18-Jährigen befreien und griff daher einen der Polizisten an. Dieser konnte sich aber gegen die Attacke wehren.

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Auch der Rest der Hochzeitsgesellschaft in Hannover fand den Besuch der Beamten mal so gar nicht feierlich. Die Beamten mussten sich einiges anhören... Erst als die androhten, Reizgas einzusetzen, konnten sie den 18-Jährigen endlich abführen. Die Waffe, die sich als Schreckschusswaffe entpuppte, kassierte die Polizei ein.

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Nach dem Verhör auf der Wache in Hannover durfte der 18-Jährige zurück zur Hochzeitsfeier. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Auch der 24-Jährige darf sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. (mw)