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Braunschweig: Kein Zuzug mehr von Ukraine-Flüchtlingen – auch DIESE Städte betroffen

Flüchtlinge aus Ukraine sollen mehr Unterstützung vom Bund bekommen

Die Ankommenden aus der Ukraine sollen ab dem 1. Juni automatisch Anspruch auf Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten, wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach Beratungen mit den Länderchefinnen und -chefs sagte.

Braunschweig. 

Tausende Menschen flüchten wegen des schrecklichen Krieges aus der Ukraine – auch nach Deutschland. Viele von ihnen kommen auch in Niedersachsen an, beispielsweise in Braunschweig.

Doch das Land Niedersachsen beobachtet die Wohnraumsituation in manchen Städten kritisch. Das Problem: Die Situation sei generell angespannt. Die Konsequenz: In vier Kommunen in Niedersachsen werden keine Ukraine-Flüchtlinge mehr verteilt. Braunschweig gehört dazu.

Braunschweig: Land stoppt Zuzug von Ukraine-Flüchtlingen

Neben Braunschweig geht es auch um Hannover, Göttingen und den Landkreis Harburg, teilt die Leiterin der Migrationsabteilung im Innenministerium, Susanne Graf, mit.

Regierungssprecherin Anke Pörksen hatte zuvor betont, die Wohnraumsituation in Großstädten sei angespannt. Es sei für alle Beteiligten gut, wenn man eine Verteilung hinbekomme.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • liegt im Südosten von Niedersachsen
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • hat 19 Stadtbezirke und 249.406 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Oberbürgermeister ist Thorsten Kornblum (SPD)

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Land Niedersachsen: „Wird nicht für alle möglich sein“

Zu der generellen Verteilung der Ukraine-Flüchtlingen zwischen städtischem und ländlichen Raum sagte die Sprecherin: „Bei allem Verständnis für den Wunsch der aus der Ukraine geflüchteten Menschen, in den großen Städten zu bleiben, wird das nicht für alle möglich sein.“

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Nach Schätzungen geht man von bislang etwa 20.000 Ukraine-Flüchtlingen in Niedersachsen aus. Das Innenministerium wies jedoch immer wieder darauf hin, dass eine belastbare Zahl nur schwer genannt werden könne, da auch viele Menschen privat untergekommen und noch nicht registriert sind. (dpa)

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