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Hannover: Heftige Szenen! Fünf Schwerverletzte nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Wie verhalte ich mich richtig bei einem Unfall?

2018 gab es in Deutschland mehr als 300.000 Unfälle im Straßenverkehr ,bei denen Personen zu Schaden kamen. Wir zeigen, wie du dich verhalten solltest, wenn du Zeuge eines Unfalls wirst.

Hannover. 

Verfolgungsfahrt in Hannover! Am Sonntagmorgen hat ein 36-jähriger Autofahrer die Kontrolle über seinen Renault verloren, als er vor der Polizei fliehen wollte.

Alle Insassen des Autos wurden bei der Verfolgungsfahrt in Hannover schwer verletzt.

Hannover: 36-jähriger Autofahrer flieht vor Polizei – und verletzt dabei sich und andere schwer

Am Sonntag gegen 3.40 Uhr war ein 36-Jähriger mit seinem Renault auf der Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts unterwegs, so die Polizei Hannover. Polizisten auf Streife wollten das Auto kontrollieren und forderten den Mann dazu auf, anzuhalten. Doch dieser kam der Bitte nicht nach, sondern gab auf der Lavesallee in Richtung Aegidientorplatz noch einmal Gas!

Danach fuhr der 36-Jährige weiter die Hildesheimer Straße stadtauswärts entlang, wurde kurz vor dem Döhrener Turm geblitzt und verlor in der S-Kurve dahinter schließlich die Kontrolle über sein Auto. Der Renault kam rechts von der Straße ab, riss eine Laterne um und fuhr parallel zur Straße weiter über Fuß- und Radweg.

Schließlich überquerte der Wagen die Güntherstraße und prallte dort gegen einen Straßenbaum, der das Auto stoppte. Auch ein Werbeaufsteller und ein Fahrradbügel wurden dabei lädiert. Das Auto blieb völlig zerstört auf dem Dach liegen.

Fahrer und vier Beifahrerinnen bei Unfall in Hannover schwer verletzt

Bei dem Crash wurden mehrere Insassen aus dem Auto herausgeschleudert. Eine 20 bis 30 Jahre alte Frau war im Autowrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Alle fünf Autoinsassen verletzten sich bei diesem heftigen Unfall schwer und wurden sofort in Krankenhäuser eingeliefert.

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Teile der Hildesheimer Straße waren nach der Verfolgungsfahrt gesperrt. Der 36-Jährige muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Routinemäßig ermittelt der Verkehrsunfalldienst auch gegen den Fahrer des Streifenwagens. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. (lb)