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Niedersachsen: Comeback der „Knutschkugel“ – dieser E-Flitzer hofft auf den besonderen Kult-Faktor

Fünf Tipps für den Stau

Rosdorf. 

„Knutschkugel“-Alarm in Niedersachsen!

Der Automobilzulieferer Akcurate in Rosdorf (Niedersachsen) produziert gemeinsam mit Electric Brands aus Itzehoe Elektroautos. Und die erinnern vom Design her stark an das Kult-Auto BMW Isetta aus den 1960er-Jahren erinnern. Eigentlich sollte die Produktion schon vor Jahren in die Tat umgesetzt werden…

Niedersachsen: Endlich! BMW Isetta-Neuauflage in den Startlöchern

In Rosdorf im Kreis Göttingen sollen bald 30.000 E-Autos produziert werden, deren Design an die BMW Isetta erinnert, so die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ). Eigentlich wollte der nordrhein-westfälische Autobauer Artega dieses Vorhaben schon vor einigen Jahren in die Tat umsetzen, doch nach Streitigkeiten mit seinem Schweizer Projektpartner Micro Mobility Systems geriet Artega in Schieflage.

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Das ist Niedersachsen:

  • ist mit einer Fläche von 47.600 Quadratkilometern das zweitgrößte Bundesland nach Bayern
  • hat 7.993.608 Einwohner (Stand: Dezember 2019), Landeshauptstadt ist Hannover
  • wurde im November 1946 gegründet
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Heide Park, Lüneburger Heide, Autostadt, Nationalpark Harz
  • Ministerpräsident ist Stephan Weil (SPD)

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Nun hat der XBUS-Hersteller ElectricBrands den Autobauer übernommen und will gemeinsam mit Akcurate zu Ende bringen, was Artega vor Jahren begonnen hat, so „Elektroauto-News“. Die Neuauflage, die den Namen „Karo-Isetta“ tragen soll, kommt in quietschbunten Farben daher. Gegenüber der „WAZ“ freut sich Akcurate-Geschäftsführer Andreas Kirsch über die bereits gefertigten Prototypen des neuen E-Autos: „Jeder, der es sieht, hat sofort ein Lächeln im Gesicht.“

E-Auto aus Niedersachsen mit einzigartigen Merkmalen

Besonders ist auch, dass sich die Tür bei der „Knutschkugel“ schräg nach vorne und oben öffnen lässt. Dabei orientiert sich das Design an dem des Originals von BMW. Einzigartig ist es in dieser Form aber trotzdem: „Das hat es bei einem Elektroauto noch nicht gegeben“, erläutert Kirschs Sohn Maximilian.

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In dem kleinen Zwei-Personen-Auto sollen sogar Menschen Platz finden, die zwei Meter groß sind – zur Not könne man ja auch das Schiebedach aufmachen, scherzt Kirsch gegenüber dem Blatt.

Bis das erste Auto endlich über die Straßen in Niedersachsen düsen kann, dauert es noch ein bisschen. Die erste Serie soll komplett händisch gefertigt werden und dafür sucht Akcurate noch Mitarbeiter – rund 100 an der Zahl. (lb)