Veröffentlicht inNiedersachsen

9-Euro-Ticket in Niedersachsen: Heftige Konsequenz! Das ist am Wochenende tabu

9-Euro-Ticket in Niedersachsen: Heftige Konsequenz! Das ist am Wochenende tabu

© picture alliance/dpa | Christian Charisius

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Hannover. 

Auch in Niedersachsen ist das 9-Euro-Ticket ziemlich oft über die Ladentheke gegangen – die Befürchtungen waren im Vorhinein groß: Droht das Chaos im öffentlichen Nahverkehr?

Bereits am Freitag vor dem Pfingstwochenende waren die Züge rappelvoll. In Niedersachsen mussten Fahrgäste teilweise am Gleis stehenbleiben und konnten nicht mehr mitgenommen werden.

Und das hat jetzt Konsequenzen! Was du am Wochenende in Niedersachsen beachten musst, erfährst du hier.

Niedersachsen: Das musst du am Wochenende beachten

Wenn du am Wochenende mit deinem Fahrrad verreisen willst, gibt es schlechte Nachrichten. Im Metronom geht das ab Freitag (10. Juni) nur noch stark eingeschränkt. Wenn du also mit der RE2 von Göttingen bis nach Uelzen fahren möchtest, musst du dein Fahrrad zuhause lassen. Freitags ab 15 Uhr bis Sonntag um 22 Uhr ist die Mitnahme verboten.

Gleiches gilt an den Wochenenden für die Strecke Bremen und Hamburg mit der Linie RE4/RB41: „Wir gehen davon aus, dass die Züge insbesondere an den Wochenenden weiterhin sehr voll sein werden“, so eine Sprecherin.

Zwischen Hamburg und Uelzen kannst du dein Fahrrad ebenfalls nicht mehr mitnehmen – hier wird allerdings den Sommer über gebaut. Der Zug wird hier auch erstmal eingeschränkt fahren.

Sicherheit geht in Niedersachsen vor

Gerade in der warmen Jahreszeit sei für Fahrgäste das Fahrrad wichtig – für das Unternehmen stehe eine andere Sache klar im Fokus: „Wenn wir vor der Wahl stehen, ob wir Menschen oder Fahrräder mitnehmen, dann gehen Menschen vor.“

——————————

Mehr Themen:

——————————

Doch einige Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben mit den überfüllten Zügen ein echtes Problem. Auch für sie fehle es an Platz, wie der Sozialverband VdK Deutschland appelliert. Die Forderung: Mehr Stell- und Sitzplätze für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen, wie es bei „regionalheute“ heißt. (jko)