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Energiepreise Niedersachsen: Land will sparen – und so „mit gutem Beispiel vorangehen“

Landtag NRW: Hier werden die Entscheidungen getroffen

In Düsseldorf liegt das politische Machtzentrum von Nordrhein-Westfalen. Doch seit wann ist das so und wie viele Politiker sitzen eigentlich im Landtag.

Die Energiepreise in Niedersachsen steigen und steigen und eine Energiekrise droht. Nun will das Land Energie sparen, um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Hier erfährst du, welche Optionen der Landtag prüft, um eine Strategie für die Energieeinsparung zu entwickeln und somit die Energiepreise in Niedersachsen zu kompensieren.

Energiepreise Niedersachsen: Maßnahmenkatalog für Energieeinsparung in Arbeit

Der niedersächsische Landtag prüft derzeit angesichts der drohenden Energiekrise Möglichkeiten, kurz- und mittelfristig Energie einzusparen. Ministerpräsident Stephan Weil berichtet von ersten Maßnahmen: „In den Gebäuden des Landes werden wir die Temperaturen wahrscheinlich um einiges senken. Und wenn es noch enger werden sollte mit der Energieversorgung, wird auch der Staat mit gutem Beispiel vorangehen müssen. Wir werden dann überlegen müssen, welche weiteren Einschränkungen in Dienstgebäuden möglich sind bis hin zu Stilllegungen.“

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Das ist Niedersachsen:

  • ist mit einer Fläche von 47.600 Quadratkilometern das zweitgrößte Bundesland nach Bayern
  • hat 7.993.608 Einwohner (Stand: Dezember 2019), Landeshauptstadt ist Hannover
  • wurde im November 1946 gegründet
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Heide Park, Lüneburger Heide, Autostadt, Nationalpark Harz
  • Ministerpräsident ist Stephan Weil (SPD)

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Das Wirtschaftsministerium teilte zudem mit, dass in einem Bauteil alle Deckenleuchten gegen LED-Leuchten ausgetauscht werden. Die Einstellungen der mit Fernwärme betriebenen Heizungsanlage werde ebenfalls optimiert, so die Deutsche Presse-Agentur. Weitere Ministerien schließen sich den Überlegungen zur Energieeinsparung an. Das Landwirtschaftsministerium bittet seine Mitarbeiter beispielsweise, die Temperaturen in den Büroräumen selbst zu senken.

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Mehr aus Niedersachsen:

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Der Deutsche Bundestag will ebenfalls einen Teil zu den Sparmaßnahmen beitragen und die Räume im Winter weniger heizen und im Sommer weniger kühlen. Statt 22 sollen im Winter künftig nur noch 20 Grad Raumtemperatur herrschen. Im Sommer kühlten die Klimaanalgen je nach Außentemperatur die Räume bisher auf 24 bis 26 Grad ab, nun werden es künftig 26 bis 28 Grad sein. (lb/dpa)