Salzgitter 

Salzgitter: Sie vergewaltigte und folterte ihre Freundin monatelang – jetzt steht das Urteil im Horror-Prozess fest

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Beschreibung anzeigen

Salzgitter / Braunschweig. Urteil in einem schockierenden Prozess gegen eine Frau aus Salzgitter!

Der 28-Jährigen aus Salzgitter wurde vorgeworfen, ihre ehemalige Partnerin mehrfach grausam vergewaltigt und misshandelt zu haben. Sogar von versuchtem Totschlag war die Rede. Vor dem Landgericht Braunschweig räumte die Frau die Taten ein.

Salzgitter: Urteil in Horror-Prozess gefallen!

Die Vorwürfe lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Die Angeklagte soll ihrem Opfer mit Rasierklingen Begriffe wie „Unfall“ oder „Hure“ in die Haut geritzt haben.

Zusätzlich soll sie ihre Ex-Partnerin sogar sexuell missbraucht haben – „unterstützt“ von ihrem eigenen Vater! Dabei wurde die Frau bewusstlos geschlagen und an eine Heizung gefesselt.

-----------------------------

Das ist die Stadt Salzgitter:

  • erste Belege für die Anwesenheit von Menschen im Gebiet ergeben sich durch den archäologischen Fundplatz Salzgitter-Lebenstedt, an dem 1952 Knochenstücke von Mammuts, Rentieren und Neandertalern ausgegraben wurden
  • 1154 wurde die Burg Gebhardshagen erstmals urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Burgen im Braunschweiger Land
  • wurde 1942 erstmals Großstadt
  • ist eine Großstadt mit rund 104.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2021)
  • Oberbürgermeister ist Frank Klingebiel (CDU)

-----------------------------

Und damit nicht genug: Die 28-Jährige soll den Kopf ihres Opfers bei laufender Spülung in eine Toilette gedrückt haben. Und als die schwer misshandelte Frau im November 2021 im Krankenhaus lag, habe die Angeklagte aus Salzgitter trotz Hausverbot de Klinik betreten, um ihr Opfer mit einer Weinflasche zu töten!

Salzgitter: Angeklagte muss über sechs Jahre ins Gefängnis

Vor dem Landgericht Braunschweig gab die Angeklagte die grausamen Taten zu. Am Mittwoch (21. Juli) fiel schließlich das Urteil.

Aufgrund von 13 erwiesenen Straftaten wurde die Frau aus Salzgitter zu einer Gesamtstrafe von sechs Jahren und fünf Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten lediglich einen Monat mehr gefordert.

---------------------------

Mehr aus Salzgitter:

---------------------------

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision ist möglich. (at, mit dpa)