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Eintracht Braunschweig: Es geht um Bruder Toni – Felix Kroos nimmt sich ZDF-Reporter zur Brust

Eintracht Braunschweig: Felix Kroos verteidigt seinen Bruder auf Twitter.
Eintracht Braunschweig: Felix Kroos verteidigt seinen Bruder auf Twitter.
Foto: Imago images; Montage: News38

Braunschweig. Toni Kroos gilt als Leitwolf und unangefochtene Größe im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft – oder etwa nicht?

ZDF-Reporter Boris Büchler hatte angesichts der starken Konkurrenz und des verletzungsbedingten Ausfalls bei den aktuellen Länderspielen zumindest ein kleines Fragezeichen dahintergesetzt. Das rief Felix Kroos, den jüngeren Bruder von Toni und Mittelfeld-Mann von Eintracht Braunschweig auf den Plan.

Eintracht Braunschweig: Felix Kroos verteidigt Bruder Toni

Im ZDF-Mittagsmagazin hatte der Sportreporter auf die Frage von Moderator Thomas Skulski, ob überhaupt noch Platz für den Real-Star sei, gesagt: „Die Kroos-Kritiker und Skeptiker werfen natürlich die Frage auf, wer aus dem Trio Kimmich, Gündogan und Goretzka rausfliegen soll. Momentan lautet die Antwort: gar keiner. Alle drei sind auf internationalem Topniveau.“

Büchler bringt eine Systemänderung ins Spiel und gibt zu bedenken: „Die Diskussion ist auf ganz hohem Niveau.“ Abschließend fasst er zusammen. „Ich lege mich fest: Löw nimmt ihn (Anm. d. Red.: Toni Kroos) mit. Wenn er nicht verletzt ist.“

Zugegeben: eine nicht sehr gewagte These.

Doch Felix Kroos von Eintracht Braunschweig meldet sich auf Twitter zu Wort. Er schreibt nach zwei Tränen lachenden Smileys: „Wenn man die letzten Monate auch mal nach Madrid geschaut hätte - sowohl Liga als auch CL - hättet ihr nichts anderes als Weltklasse gesehen. Ich bin aber auch mal sehr mutig und glaub, dass du im Kader bist.“

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Die Reaktionen in den Sozialen Medien sind gespalten:

  • Natürlich wird er dabei sein. Absolut zu Recht. Aber die Konkurrenz ist halt im Moment extrem stark, wie vielleicht lange nicht mehr. Sagen wir es mal so: auf der Sechs haben wir die wenigsten Probleme.
  • Wenn man die letzten Monate mal nach Braunschweig geschaut hätte gäbe es keinen Zweifel daran dich mit zu nehmen.
  • Immer das machen, was man am besten kann, in dem Fall vielleicht podcasten. Verdienste sind doch unbestritten, aber alles hat seine Zeit.

(ms)