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Eintracht Braunschweig: Ultras ziehen nun einen Schlussstrich! „Schweren Herzens“

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Bei Eintracht Braunschweig zieht sich die Ultras-Szene schweren Herzens wieder zurück. Foto: imago images/Lackovic

Noch kein einziges Spiel haben die Ultras von Eintracht Braunschweig dieses Jahr im Stadion gesehen. Dabei waren sie trotzdem immer.

Damit ist nun allerdings Schluss. Die Ultras von Eintracht Braunschweig reisen nun gar nicht mehr an zu den Spielen der Löwen.

Eintracht Braunschweig: Ultras bleiben BTSV-Spielen nun komplett fern

Wie viele Ultra-Szenen in Deutschland waren auch die Braunschweiger aufgrund der begrenzten Kapazitäten nicht ins Stadion zurückgekehrt.

Ganz wollten sie jedoch nicht auf Fußball verzichten. Und so trafen sie sich wöchentlich vor den Stadiontoren, bauten Pavillons und Fernseher auf und verfolgten die Spiele dort gemeinsam.

Auch damit ist nun aber Schluss. Die Szene erklärt: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, vor allem aber wegen der erneuten Zuspitzung der Corona-Warnstufe und den daraus resultierenden Einschränkungen werden wir nunmehr schweren Herzens erneut auch dem Bereich vor dem Stadion fernbleiben und kein gemeinsames Zusammenkommen auf der Rheingoldstraße oder vor den Stadien dieser Republik mehr organisieren.“

„Zwar gehört auch das Überschreiten gewisser Regeln zu einem Wesenskern unserer Bewegung, allerdings sehen wir aktuell schlichtweg keinen Sinn darin, gegen massiv zu erwartende Widerstände unsere Pavillons und Fernseher zu verteidigen“, heißt es weiter.

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„Wir lechzen nach Fußball, wir lechzen nach dem Stadionerlebnis und all dem Drumherum, das uns vor Jahren in den Bann gezogen hat. Aber die aktuellen Bedingungen lassen uns keinen gemeinsamen Nenner finden, ohne dass unsere Gemeinschaft tiefe Gräben erhält.“

So muss Eintracht Braunschweig künftig auch ohne den Fern-Support seiner Szene auskommen – und die Ultras ohne ihre regelmäßigen Treffen. Zumindest, bis die Stadien wieder voll gefüllt werden.