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Eintracht Braunschweig: Kapitän Fejzic platzt der Kragen – „Das geht natürlich gar nicht“

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Eintracht Braunschweig: Jasmin Fejzic hat genug. Foto: imago images/regios24

Braunschweig. 

Schon wieder kein Sieg – auch im vierten Spiel in Folge gelang Eintracht Braunschweig nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen den SC Freiburg II gab es lediglich ein 1:1.

Die Fans im Stadion quittierten das Auftreten von Eintracht Braunschweig mit lautstarken Pfiffen. Das brachte Kapitän Jasmin Fejzic anschließend ordentlich auf die Palme.

Eintracht Braunschweig: Pfiffe statt harmonischer Rückkehr

Auf diesen Moment hatten sich die Löwen eigentlich gefreut: Bisher waren in Niedersachsen lediglich 500 Zuschauer in den Stadien zugelassen. Braunschweig und weitere Klubs wehrten sich dagegen und legten Einspruch ein. Diesem wurde stattgegeben und so durfte kurzfristig wieder eine größere Anzahl an Fans im Eintracht-Stadion gegen Freiburg dabei sein.

Doch es wurde nicht einer harmonischen Rückkehr mit Jubelstürmen und Applaus – das Gegenteil war der Fall. Schon während des Spiels aber spätestens nach Abpfiff hallte den BTSV-Spielern ein Pfeifkonzert entgegen.

Eintracht Braunschweig: Fejzic wütet am Mikrofon

Anschließend zeigte sich Fejzic am Mikrofon von „Magenta Sport“ äußerst säuerlich. „Das geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven“, wetterte er gegen die eigenen Fans. „Statt sich zu freuen, nach so langer Zeit mal wieder ins Stadion zu kommen, ist das Erste, was die nach einem Fehlpass machen, zu pfeifen. Das geht natürlich gar nicht.“

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Man brauche die Zuschauer hinter sich. „Es regt mich auf, wenn hier ein paar Asis nach dem 1:1 anfangen zu pfeifen“, so Fejzic. Er könne dies nicht so stehen lassen, weil er „die Eintracht ganz anders kenne.“ Allerdings müsse man derzeit wohl damit klarkommen, bilanzierte er nüchtern.

Eintracht Braunschweig muss aufpassen

Dennoch dürfte auch Fejzic bewusst gewesen sein, dass das Ergebnis zu wenig für die Ansprüche der Löwen war. Durch das dritte Remis in Folge tritt die Eintracht weiterhin auf der Stelle. Der Abstand zu den Aufstiegskandidaten vergrößerte sich erst mal nicht, weil Saarbrücken gegen Wehen verlor und Kaiserslautern im Spitzenspiel gegen Magdeburg Unentschieden spielte.

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Für Eintracht Braunschweig geht es bereits am Mittwoch weiter. Beim Nachholspiel gegen Viktoria Berlin sollen dann endlich wieder drei Punkte her. (mh)