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Eintracht Braunschweig: Völlig verrückt! DAS machte Löwen-Trainer Schiele im Moment des Aufstiegs

Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig gehört zu einem der traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands. Gegründet wurde der Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht e.V. am 15. Dezember 1895 in einer Wohnung in der Leonhardstraße.

Braunschweig. 

Eintracht Braunschweig

ist zurück in der 2. Bundesliga! Doch die Feier fiel, sagen wir, ungewöhnlich aus.

Nicht ein eigener Sieg, sondern die Niederlage des letzten Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern besiegelte den Aufstieg. Michael Schiele, Trainer von Eintracht Braunschweig, hatte damit offenbar überhaupt nicht gerechnet.

Eintracht Braunschweig: Schiele erfährt von Aufstieg auf der Autobahn

Am Tag nach dem ernüchternden 2:3 beim SV Meppen wurde bei den Löwen stinknormal trainiert. Auslaufen, Analyse und Tschüss. Anschließend stieg Trainer Schiele ins Auto und fuhr Richtung Heidenheim zu seiner Familie. Das berichtet unter anderem die „Braunschweiger Zeitung“.

Doch dort kam er nicht an. Auf Höhe Bad Hersfeld erfuhr er von der Niederlage des FCK bei Viktoria Köln, drehte sofort um und fuhr zurück nach Braunschweig.

Als er wieder an der Hamburger Straße ankam, war dort bereits eine spontane Aufstiegsparty im Gange. Die Mannschaft hatte das entscheidende Spiel im Presseraum am Fernseher verfolgt, beim Schlusspfiff hatten sich auch Tausende Fans auf dem Weg zum Stadion von Eintracht Braunschweig gemacht.

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Hatte Schiele überhaupt nicht auf dem Schirm, dass sein Team den Aufstieg perfekt machen kann? Doch, verrät der der „Bild“. Es war reiner Aberglaube.

Michael Schiele ist abergläubisch

Schon in der Vorwoche hatte Lautern verloren, das 1:3 gegen Borussia Dortmund II hatte Eintracht Braunschweig in eine glänzende Ausgangslage für den Endspurt gebracht. Den Sieg der BVB U23 bekam Schiele auf der Autobahn mit, sein Team hatte ihn gemeinsam am Fernseher verfolgt.

Und so beschloss Eintracht Braunschweig: Das machen wir genauso noch einmal. Und siehe da: Es klappt wieder. Und nun ist es auch herzlich egal, dass Michael Schiele die Partie des kommenden Gegners am letzten Spieltag verpasst hat.

Am Samstag gegen Viktoria Köln wird nur noch genossen und gefeiert. (dso)