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Eintracht Braunschweig – VfL Osnabrück: Völliger Wahnsinn – Löwen-Fans gehen durch die Hölle

Völliger Wahnsinn an der Hamburger Straße! Bei Eintracht Braunschweig – VfL Osnabrück erleiden die Fans Höllenqualen. Das Spiel wird zum Drama.

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Wilde Jahre! Eintracht Braunschweig und die Angst vor dem Fahrstuhl

Die jüngste Historie von Eintracht Braunschweig ist von zahlreichen Auf- und Abstiegen geprägt. Wir zeigen dir die wilde Achterbahnfahrt des Traditionsvereins.

Eintracht Braunschweig – VfL Osnabrück: Ein Schicksalsspiel, da waren sich viele einig. Wer das verliert, ist dem Abstieg früh ganz nah. Und es wurde nicht weniger als das absolute Drama.

Zweimal ging Eintracht Braunschweig gegen VfL Osnabrück in Führung. Zweimal glichen die Gäste durch dramatische Elfmeter aus. Als ein Remis schon besiegelt schien, kam „Eisen-Ermin“. Doch selbst sein Tor in letzter Sekunde brachte noch einmal die volle Portion Drama. Am Ende fühlten sich die Fans, als hätten sie die 103 Minuten selbst gespielt.

Eintracht Braunschweig – VfL Osnabrück: Irres Drama mit Happy End

Braunschweig brauchte den Sieg – und holte ihn. Doch so nüchtern, wie dieser Satz klingt, war die Partie nicht. Im Gegenteil! Braunschweig gegen Osnabrück wurde zu einem irren Fußball-Drama. Zwei Führungen, zwei Elfmeter, einer davon höchst umstritten. Und ein Tor in letzter Minute, das alle Dämme brechen ließ. Doch selbst damit war noch nicht Schluss.

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Eine äußerst gefestigte und solide erste Halbzeit, wie man sie vom BTSV schon lange nicht gesehen hatte, war fast vorbei – Johan Gomez (12.) hatte die Löwen in Führung gebracht – da gab es das erste Drama. Völlig ungestüm und unnötig verfolgte Ron-Thorben Hoffmann Gegenspieler Kleinhansl und trat ihm – obwohl der mit Ball vom Tor weg lief, von hinten in die Hacken. Den völlig überflüssigen Elfmeter verwandelte Michael Cuicance. Tiefschlag vor der Pause.

Ampelkarte, Handelfer: Strittige Szenen lassen Fans wüten

Cuicance flog im zweiten Durchgang vom Platz. Für eine Sekunde versperrte er Fabio Kaufmann nach einem Foulpfiff die Schussbahn, der Braunschweiger schaltete schnell, schoss den Ex-Bayern-Star ab, der die zweite Gelbe kassierte und duschen musste. Eine harte, strittige Szene, die die Osnabrücker schäumen ließ. Rudelbildungen inklusive. Ein Geniestreich von Gomez brachte die erneute Braunschweiger Führung, per Hacke legte er auf Anton Donkor vor, der ins leere Tor einschob. Doch Führung runterspielen war nicht. Es wurde wieder dramatisch.

Ein Elfmeter, den selbst viele Osnabrück-Fans lächerlich nannten, brachte den erneuten Ausgleich. Donkor drehte sich beim Kopfball in der Luft, wurde mit dem Rücken zum Ball aus allerkürzester Distanz von Wiemann an den Ellenbogen geköpft – trotz VAR hatte der Pfiff bestand. Diesmal wüteten die Eintracht-Fans.

Bicakcic erlöst die Fans – doch das Drama nimmt kein Ende

Als sich fast alle mit dem enttäuschenden Remis abgefunden hatten, schlug die Stunde von Eisen-Ermin. Die siebenminütige Nachspielzeit war schon abgelaufen, als ihm vor dem Tor der Ball vor die Füße fiel. Ausgerechnet der zurückgekehrte Fanliebling machte die Hamburger Straße zum Tollhaus. Doch das Drama nahm kein Ende.


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Plötzlich hatte Schiedsrichter Florian Lechner den Finger im Ohr. Quälend (zu) lange fünf Minuten wurde auf Abseits gecheckt. Tor- und Abpfiff gingen im tosenden Jubel unter. Eintracht Braunschweig ist wieder da.