Wolfenbüttel 

Stichwahl in Wolfenbüttel: Stimmen ausgezählt! Landrätin reagiert emotional – SPD bei Bürgermeisterwahl unterlegen

Stichwal in Wolfenbüttel: Wer wird Landrat oder Landrätin? Zur Wahl stehen am Sonntg Uwe Schäfer (CDU) und Amtsinhaberin Christiana Steinbrügge (SPD).
Stichwal in Wolfenbüttel: Wer wird Landrat oder Landrätin? Zur Wahl stehen am Sonntg Uwe Schäfer (CDU) und Amtsinhaberin Christiana Steinbrügge (SPD).
Foto: IMAGO / CDU Wolfenbüttel / Siegfried Denzel

Wolfenbüttel. Im Kreis Wolfenbüttel haben die Wähler am Sonntag nicht nur einen Wahlzettel für die Bundestagswahl erhalten. Auch die Stichwahl in Wolfenbüttel für den Landrat und in einigen Gemeinden für den Bürgermeister war an diesem Tag an der Reihe.

Am Abend standen die Ergebnisse der Stichwahl in Wolfenbüttel fest. Erfahre hier, welcher Kandidat sich im Wahlkreis als Landrat durchsetzen konnte: Amtsinhaberin Christiana Steinbrügge (SPD) oder Uwe Schäfer (CDU)?

Stichwahl in Wolfenbüttel: Ergebnisse liegen vor!

Überall dort, wo am 12. September kein Kandidat eine absolute Mehrheit erreicht hat, können die Wähler erneut ein Kreuz für den Landrat oder die Landrätin machen.

Diese Möglichkeit haben etliche Wähler am Sonntag genutzt und neben dem Kreuz auf dem Bundetagswahlzettel auch eins auf dem für Landrat und gemacht.

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Das Ergebnis der Stichwahl im Landkreis Wolfenbüttel (178 von 178 Ergebnissen, Stand 21.40 Uhr) fiel deutlich aus:

  • Christiana Steinbrügge (SPD): 66,3 Prozent (42.671 Stimmen)
  • Uwe Schäfer (CDU): 33,7 Prozent (21.718 Stimmen)

Hier das Ergebnis der Bürgermeisterwahl der Stadt Wolfenbüttel (53 von 53 Wahlbezirke ausgezählt, Stand 21.08 Uhr):

  • Ivica Lukanic (parteilos): 55,7 Prozent
  • Dennis Berger (SPD), 44,3 Prozent

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Das ist Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD):

  • Seit 2013 ist sie Landrätin des Kreises Wolfenbüttel
  • Geboren wurde sie in Rothenfelde, doch nach Studium der Sozialwissenschaften und ersten Berufsjahren in Oldenburg fühlt sie sich nun seit mehr als 30 Jahren in Wolfenbüttel heimisch
  • Sie findet: „Hier gibt es alles, was es für ein gutes Leben braucht“ und betont dabei die Mischung von Stadt und Land, von Fachwerk und Zukunft.

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Stichwahl in Wolfenbüttel: So reagiert die Landrätin

„Meine Ausgangslage war gut“, sagte sie laut „Braunschweiger Zeitung“ gegen 20 Uhr auf der Wahlparty ihrer Partei. „Emotional war es dennoch, weil man bis zum Wahltag keine Klarheit hat.“

Als Landrätin erwartet sie laut dem Beitrag viel Arbeit, vor allem in Sachen Bildung, Teilhabe, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Wirtschaft und Gesundheitsvorsorge. Doch bevor sie sich diesen Themen widme, soll es an den Haushalt für 2022 gehen. (vh)