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Kreis Wolfenbüttel: Angestellter „leiht“ sich Firmenwagen – Spritztour nimmt bitteres Ende

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Eine Jugendliche liegt bewusstlos auf dem Boden in Wolfenbüttel. Unfassbar, was ein Radfahrer gemacht haben soll. (Symbolbild) Foto: dpa

Wolfenbüttel. 

Ein Angestellter hat eine ziemlich schlechte Idee gehabt!

Der Mann „lieh“ sich ohne Einverständnis seiner Chefin einen Firmenwagen. Doch seine Spritztour durch den Kreis Wolfenbüttel nahm ein bitteres Ende.

Kreis Wolfenbüttel: Angestellter macht ungefragte Spritztour

Die Polizei rückte am frühen Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr zu einem Unfall aus. Ein Auto lag auf der L633 zwischen Hordorf und Schapen in einem Straßengraben. Als die Beamten vor Ort ankamen, fehlte von dem Unfallfahrer jede Spur. Dafür fiel der Polizei auf, dass der Fahrer offenbar mit einem Straßenschild kollidiert war.

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Die Polizei notierte sich die Fahrzeugdaten und suchte nach dem Halter. Schnell war klar, dass das Auto einer Frau gehört, die schließlich den entscheidenden Hinweis auf den Unfallfahrer geben konnte. Denn das war offenbar einer ihrer Mitarbeiter.

Unfallfahrer stellt sich der Polizei – dann kommt DAS heraus

Der 38-Jährige aus Salzgitter stellte sich nur wenige Stunden nach dem Unfall selbst bei der Polizei. Dabei kam nicht nur raus, dass der Mann ohne Erlaubnis seiner Chefin eine Spritztour unternommen hat, sondern auch, dass er vorher ordentlich getankt hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Doch damit nicht genug. Einen Führerschein hatte der Mann auch nicht.

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Er muss sich jetzt gleich wegen mehrerer Delikte verantworten: Fahrerflucht, Fahren ohne Führerschein, Gefährdung des Straßenverkehrs und unbefugter Gebraucht eines Autos. Einen ordentlich Schaden hatte er außerdem noch verursacht. Die Polizei schätzt ihn auf 1.500 Euro. (abr)