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VW: Pläne für neues Modell im Stammwerk Wolfsburg werden konkret – das steckt hinter „Trinity“

In ein paar Jahren soll ein neues Modell vom Band im VW-Stammwerk in Wolfsburg laufen. Was sich hinter Projekt „Trinity“ verbirgt, verraten wir dir hier.
In ein paar Jahren soll ein neues Modell vom Band im VW-Stammwerk in Wolfsburg laufen. Was sich hinter Projekt „Trinity“ verbirgt, verraten wir dir hier.
Foto: imago images/Jan Huebner

Wolfsburg. Dass VW im Stammwerk in Wolfsburg ein neues Modell vom Band rollen lassen will, ist bekannt. Doch jetzt wird der Autobauer erstmals ziemlich konkret, was die Pläne betrifft.

So soll das neue Modell „Trinity“ heißen, das hat VW-Kernmarkenchef Ralf Brandstätter jetzt verraten. Was sich hinter diesem Projekt verbirgt, erfährst du hier.

VW: Das steckt hinter Projekt „Trinity“

Läuft alles wie geplant, dann soll das neue Modell ab 2026 im Stammwerk gefertigt werden. Und es soll den Namen „Trinity“ tragen. Das heißt so viel wie Dreifaltigkeit. Damit spielt Volkswagen auf drei zentrale Trends an:

  • eine zusätzliche eigene Elektro-Plattform
  • noch mehr Vernetzung um Auto
  • „vollvernetzte Produktionsprozesse“ in der Fabrik

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Der „Trinity“ soll als neues Elektro-Volumenmodell vom Band laufen. Dafür will der Konzern, ähnlich wie die Töchter Audi, Porsche und Bentley mit ihrem „Tesla-Fighter“ für die Oberklasse in Hannover, Expertise aus mehreren Bereichen zusammenziehen. Deshalb ist das Projekt auch für die Heimatstandorte von VW in Niedersachsen und die internen Zuliefererwerke von Bedeutung.

Das macht das Modell „Trinity“ so besonders

Doch was soll den „Trinity“ so besonders machen? Das Modell soll auf einem Baukasten-System entstehen, das noch über die aktuelle Variante hinausgeht. Dieser „MEB“ kommt etwa bei der elektrischen ID-Familie zum Einsatz. Auf der ergänzenden Plattform könnten dann auch Ausführungen für andere Konzernmarken gebaut werden.

Außerdem ist geplant, in dem Fahrzeug die aktuellste Generation eigener Software einzusetzen, deren Entwicklung in der IT-Sparte der Gruppe vorangetrieben wird. Es soll mit anderen Autos und der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren.

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Osterloh rechnet mit sechsstelligen Stückzahlen

Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte der Deutschen Presse-Agentur kürzlich gesagt, er rechne mit einer „deutlich sechsstelligen Stückzahl pro Jahr“ für den Wagen. Das Unternehmen wollte sich zu möglichen konkreten Produktionsvolumina noch nicht äußern. Der VW-Konzern investiert bis einschließlich 2025 rund 73 Milliarden Euro in neue Technologie-Themen. (abr mit dpa)