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VW: Wenn das Auto tot ist, soll die Batterie weiterleben – und zwar HIER

VW bastelt an der Zukunft. Die Batterien sollen jedenfalls länger leben als die Elektroautos, in denen sie stecken. (Archivbild)
VW bastelt an der Zukunft. Die Batterien sollen jedenfalls länger leben als die Elektroautos, in denen sie stecken. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. VW denkt auch an das Leben nach dem Autotod.

Zumindest schmiedet VW weitere Pläne für die Batterien seiner Elektroautos. Die sollen noch weiterleben – wenn auch in einer anderen Rolle.

VW: Elektroautos als Stromspeicher

Schon während ihres Lebenszyklus sollen die E-Auto-Batterien als Stromspeicher eingesetzt werden. Das könnte VW und den Kunden Milliardensummen bescheren.

Wenn die Autos am Stromnetz hängen, könnten sie Strom laden, ihn aber auch wieder ins Netz einspeisen, sagte VW-Chefstratege Michael Jost der „WirtschaftsWoche“.

So könnten die Fahrzeuge quasi als Puffer für Wind- und Solarstrom fungieren. „Unsere Autos werden mehr Speicherkapazität haben als alle Stauseen zusammen“, so Jost.

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Wenn VW die Elektroautos langfristig als Stromspeicher einsetze, könnten die Kunden jährlich 500 Euro von den Energieversorgern bekommen, rechnet der Manager vor. Davon profitierten dann alle Seiten.

VW-Batterie soll noch länger leben

Am Ende des Lebenszyklus eines Autos habe die Batterie noch eine Speicherkapazität von rund 70 Prozent, sagte Jost der „WirtschaftsWoche“.

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Seine Idee: Die VW-Batterie könnte dann „noch mal zehn Jahre in Industrie und Haushalten als stationärer Stromspeicher eingesetzt werden“. Inwieweit das alles realisierbar ist, ist noch offen – nachhaltig wäre es allemal. (ck)