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VW: Nach Corona-Dämpfer – so will sich die Kernmarke zurückkämpfen

Die Kernmarke von VW will nach dem spürbar schwächeren Pandemie-Jahr 2020 rasch aufholen. (Symbolbild)
Die Kernmarke von VW will nach dem spürbar schwächeren Pandemie-Jahr 2020 rasch aufholen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/dpa/Pool | Swen Pförtner

Wolfsburg. VW will wieder richtig angreifen!

Die Kernmarke von VW will nach dem spürbar schwächeren Pandemie-Jahr 2020 schnell aufholen.

VW peilt „deutliche Steigerung“ an

Für die kommenden Monate werde „eine deutliche Steigerung“ der Auslieferungen angepeilt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mit. Zudem wolle man „beim Umsatz deutlich über dem des Jahres 2020 liegen“.

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Die Hauptsparte VW Pkw hatte besonders im vergangenen Frühjahr erhebliche Einbußen wegen des starken Nachfragerückgangs, dann besserte sich die Lage wieder. Wichtig sei nun, dass der weitere Corona-Verlauf und die Lieferengpässe bei Elektronik-Halbleitern im Blick blieben, hieß es.

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Insgesamt hatte es die Marke im vorigen Jahr nach einiger Unsicherheit doch noch in die schwarzen Zahlen geschafft. Am Ende stand ein Betriebsergebnis von 454 Millionen Euro, nach dem ersten Halbjahr hatten die Autos mit dem VW-Logo einen operativen Verlust von 1,5 Milliarden Euro angehäuft.

VW kassiert Corona-Dämpfer

Im Vorjahresvergleich wurde der Corona-Dämpfer jedoch sehr deutlich: Der Umsatz brach um ein knappes Fünftel auf 71,1 Milliarden Euro ein, die Verkäufe gingen verglichen mit dem Vorjahr um 15,1 Prozent auf rund 5,3 Millionen Wagen zurück.

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Im laufenden Jahr will VW weiter kräftig investieren. 450.000 Elektro- oder Hybridautos sollen verkauft werden, auch neue Dienstleistungen wie Abo-Modelle werden getestet. Die Fixkosten sanken zuletzt weiter – VW plant auch Stellenabbau etwa durch Altersteilzeit. >> HIER geht's zur Jahrespressekonferenz! (dpa/ck)