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Corona-Impfung: VW gibt Gas – in einem Monat sollen ALLE Mitarbeiter ein Angebot haben

Innerhalb eines Monats will VW seine Mitarbeiter gegen das Coronavirus impfen lassen. Ob die Rechnung aufgeht? (Symbolbild)
Innerhalb eines Monats will VW seine Mitarbeiter gegen das Coronavirus impfen lassen. Ob die Rechnung aufgeht? (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Wolfsburg. Jetzt kann es endlich losgehen! VW will seine Mitarbeiter flächendeckend gegen das Coronavirus impfen.

Aber auch bei VW kann und darf es mit dem Impfen erst losgehen, wenn die Risikogruppen-Priorisierung durch ist.

VW will Mitarbeiter in einem Monat durchimpfen

Ab Donnerstag (10. Juni) sollen die Betriebsärzte an allen deutschen Standorten der Kernmarke in Niedersachsen, Sachsen sowie Hessen (Kassel) „im größeren Maßstab“ loslegen, heißt es in der jüngsten Ausgabe der Mitarbeiterzeitung „Mitbestimmen“. Dabei bekommen VW-Beschäftigte, die in der Produktion arbeiten, intern Vorrang vor anderen Belegschaftsgruppen etwa aus der Verwaltung.

+++ Impfen bei VW läuft an – doch diese entscheidende Frage bleibt +++

Am kommenden Montag fällt die feste Reihenfolge von Prioritätsgruppen bei der Immunisierung gegen den Covid-19-Erreger in Deutschland grundsätzlich weg. Wichtig: Das bedeutet nicht, dass überall schon Impfstoff in ausreichenden Mengen verfügbar ist. Daher sind auch bei Betriebsärzten oft noch gewisse Warte- und Planungszeiten nötig.

Volkswagen hatte bereits mehrere eigene Impfzentren aufgebaut und in den vergangenen Wochen an Testläufen für verschiedene Firmen in Niedersachsen teilgenommen. Bis spätestens Ende Juni sollen jetzt sämtliche Mitarbeiter des größten deutschen Konzerns ein Schreiben mit einem persönlichen Impfangebot erhalten. Per beigefügtem TAN-Code können sie dann ihren Termin reservieren.

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VW: Termine nur „von Woche zu Woche“

Der Chef des VW-Gesundheitswesens, Lars Nachbar, betonte, man wolle ein „schnellstmögliches“ Angebot für alle. Die Impfstoff-Lieferungen würden aber wohl erst kurzfristig eintreffen, weshalb Termine nur „von Woche zu Woche“ freigegeben würden. Betriebsratschefin Daniela Cavallo sagte: „Ich hoffe, dass jetzt viele das Angebot annehmen.“ (ck/dpa)