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VW-Mitarbeiter meldet sich krank – DIESER Fehler kostet ihm den Job

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

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Wolfsburg. Dieser Plan eines VW-Mitarbeiters war wirklich keine gute Idee! Denn er ging wahrlich nach hinten los.

Und zwar so sehr, dass er mit einem Prozess vor dem Arbeitsgericht endete – und der fiel nicht zugunsten des VW-Mitarbeiters aus, das berichtet die „Braunschweiger Zeitung“.

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VW-Mitarbeiter will einen freien Tag – der Autokonzern lehnt ab

Als in Wolfsburg am Sonntag, den 7. Februar, das Unwettertief „Tristan“ für Schneechaos sorgte, hatten es am darauffolgenden Montag viele Menschen schwer, den Weg zur Arbeit anzutreten.

Wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, wollte sich an diesem Tag auch ein Mitarbeiter von VW den Kampf durch Schnee, Eis und Minustemperaturen ersparen und bat seinen Arbeitgeber um Urlaub beziehungsweise Freizeitausgleich. Der Vorgesetzte lehnte die Bitte mit dem Verweis auf die dünne Personaldecke ab.

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Das ist VW:

  • Die Volkswagen AG (VW) wurde 1937 gegründet
  • Zum Konzern gehören auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche
  • 2018 fertigten die Wolfsburger rund 40 Modelle unter dem Namen Volkswagen
  • Im Jahr 2019 waren rund 22 Prozent aller Neuzulassungen Autos von VW

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Nachdem VW den kurzfristigen Urlaubsantrag nicht genehmigte, rief der Mitarbeiter beim Arzt an, der ihn gleich eine ganze Woche krankschrieb. Erst Urlaub wollen und sich dann krankschreiben lassen? Es folgte ein Gespräch vor dem Personalausschuss.

VW-Mitarbeiter im Personalgespräch – DIESE Aussage kostet ihm den Job

Das Vortäuschen von Arbeitsunfähigkeit kann laut Bundesarbeitsgericht einen wichtigen Kündigungsgrund darstellen, wenn der Mitarbeiter mittels eines ärztlichen Attests zu Hause bleibt, sich aber dennoch weiterbezahlen lässt – und das, obwohl er gar nicht krank ist.

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Erschwerend kam hinzu, dass der Werker mitteilte, er sei gar nicht richtig krank gewesen.

Im Gericht sagte er laut der „Braunschweiger Zeitung“: „Ich will kein Geld. Ich will weiterarbeiten“. Er wollte lieber um seinen Job kämpfen, als einem Vergleich zu zustimmen. Weil er nach Ansicht der Kammer dem Vergleich nicht zustimmte, gingen ihm auch die 40.000 Euro Abfindung durch die Lappen. (mkx)

Ähnlich blöd lief es übrigens für einen VW-Mitarbeiter, der sich krankgemeldet hatte – und trotzdem ein Youtube-Video drehte. Denn der Inhalt wurde ihm zum Verhängnis. Die ganze Geschichte liest du hier >>>

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