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VW schüttelt Marke ab – da waren's nur noch elf!

Der VW-Konzern verkauft seine Mehrheit an der Luxusmarke Bugatti. (Archivbild)
Der VW-Konzern verkauft seine Mehrheit an der Luxusmarke Bugatti. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Dubrovnik/Wolfsburg/Stuttgart. VW will die Mehrheit an seiner prestigeträchtigen französischen Luxusmarke Bugatti verkaufen.

Das gaben die Porsche AG, innerhalb von Europas größter Autogruppe VW für den Sportsektor zuständig, und der neue Bugatti-Haupteigentümer Rimac am Montag in Dubrovnik bekannt.

VW will Bugatti an Rimec verkaufen

Rimac hatte schon länger Interesse an den sehr teuren und schnellen Boliden gezeigt und soll künftig 55 Prozent der Anteile an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen namens Bugatti-Rimac halten.

Porsche will an dem Joint Venture, das im vierten Quartal gegründet werden und in Zagreb sitzen soll, mit einem Minderheitsanteil von 45 Prozent beteiligt bleiben. Damit liege die operative Führung bei Rimac, sagte Porsche-Vorstandschef und VW-Konzernvorstand Oliver Blume. Zu den finanziellen Konditionen des Deals wurden keine Details genannt.

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Für die VW-Fahrzeugmarken, wie sie bisher definiert sind, bedeutet der Verkauf von Bugatti eine Reduktion von zwölf auf elf.

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Die VW-Marken:

  • Audi
  • Bentley
  • Bugatti
  • Ducati
  • Lamborghini
  • MAN
  • Porsche
  • Scania
  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge

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VW hatte sich Bugatti 1998 einverleibt. Vor allem der frühere VW-Vorstands- und -Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hatte in seinen Amtszeiten auf eine immer größere Markensammlung gesetzt. Der heutige VW-Chef Herbert Diess hatte zuletzt aber bereits klargemacht, dass sich die Zeiten geändert haben. Eine große Markenzahl per se ist für ihn kein wichtiges Kriterium mehr.

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Dem Deal müssen noch Kartellbehörden in mehreren Ländern zustimmen, wie es hieß. VW-Tochter Porsche und Rimac sind bereits seit einigen Jahren miteinander verzahnt: Porsche ist seit 2018 an Rimac beteiligt, inzwischen hält der Sportwagenbauer 24 Prozent am kroatischen Unternehmen. (dpa)