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VW: Schwere Vorwürfe gegen Ex-Personalchefs! Jetzt finden sie deutliche Worte: „schlicht absurd“

Ehemalige Personalchefs von VW wehren sich gegen schwere Vorwürfe. (Symbolbild)
Ehemalige Personalchefs von VW wehren sich gegen schwere Vorwürfe. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Dean Pictures

Schwere Vorwürfe gegen ehemalige Personalchefs von VW! Sie sollen den Ex- Betriebsratschef Bernd Osterloh jahrelang zu hoch bezahlt haben, wirft ihnen die Staatsanwaltschaft Braunschweig vor.

Jetzt wehren wehren sich die Ex-Mitarbeiter von VW mit deutlichen Worten gegen diese Vorwürfe.

VW: Personalchefs wehren sich gegen Vorwürfe

Der Strafrechtler Hanns Feigen, der den ehemaligen VW-Personalchef Karlheinz Blessing vertritt, sagte dem „Spiegel“: Dass der Betriebsratsvorsitzende eines Weltkonzerns nur 4000 bis 5000 Euro pro Monat verdienen solle, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, sei „schlicht absurd“.

Der Prozess wegen Untreueverdachts gegen Blessing sowie zwei weitere ehemalige und einen aktiven Personalmanager beginnt ab 7. September vor dem Landgericht Braunschweig.

VW: Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, dem Konzern durch überhöhte Gehaltszahlungen an Osterloh und vier weitere Betriebsräte geschadet zu haben. Im Spitzenjahr 2014 verdiente Osterloh laut Gerichtsakten 745.600 Euro, wie der „Spiegel“ berichtete.

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Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft erreichte er dieses Niveau nur aufgrund seiner Rolle als Betriebsratsvorsitzender. Bevor Osterloh 1990 als Arbeitnehmervertreter freigestellt wurde, arbeitete er als Beanstandungsbeheber in der Qualitätskontrolle.

Danach hätten sich seine Bezüge ähnlich entwickeln müssen wie die seiner Ex-Kollegen dort, argumentieren laut „Spiegel“ die Ermittler. 2014 hätten Osterloh demnach ein Jahresgehalt von etwa 45.000 Euro und ein Bonus von gut 6000 Euro zugestanden. (dpa)