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VW ID.3: Das Facelift kommt doch früher! „Kritik der Käufer angekommen“

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

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Wolfsburg. Das Facelift bei VW steht an!

Den VW ID.3 wünscht sich der Autobauer als „Volks-Elektroauto“, er soll als reines E-Fahrzeug in die großen Fußstapfen oder besser Reifenspuren des legendären Käfer oder Golf treten. Tatsächlich hat der Kompaktwagen von VW gute Fahreigenschaften zu bieten.

Eines aber haben viele Käufer und VW-Fans von Beginn an moniert: die vergleichsweise hässliche Optik und besonders das schlichte Verarbeitungsmaterial. Jetzt reagiert VW, und zwar früher als ursprünglich geplant!

VW ID.3: Facelift kommt früher! „Kritik der Käufer angekommen“

Vor allem die Materialauswahl im Innenraum habe laut Kritikern nicht zur gewohnten Qualität des Autobauers aus Wolfsburg gepasst. So seien sämtliche Kunststoffe mit harter Oberfläche ausgeführt, das Abwischen mit einem Papiertuch könne außerdem auf den schwarzen Hochglanzflächen zu Kratzern führen.

Man müsse sich bei einem Kaufpreis von über 45.000 Euro bei Volkswagen schon die Frage gefallen lassen, ob man zumindest den Innenraum nicht wertiger hätte gestalten können. Nicht wenige bezeichnen den Golf 8 im Vergleich als „luxuriös“.

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Das VW-Werk in Wolfsburg:

  • Fläche: 6.500.000 Quadratmeter
  • Produktion: rund 1,2 Millionen Fahrzeuge (2020)
  • Modelle: Volkswagen Golf, Golf Sportsvan, e-Golf, Golf GTE, Golf GTI, Golf R, Tiguan, Touran, SEAT Tarraco
  • Komponenten: Fahrwerk
  • Beschäftigte: rund 60.500 (Dezember 2020)

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Jetzt hat VW-Markenchef Ralf Brandstätter gegenüber „Autobild“ verraten, dass der ID.3 ein Facelift erhalten soll! Im Klartext: Die Karosserie, die Innenausstattung und das Modell an sich werden optisch überarbeitet. So soll der ID.3 ab Ende November der Innenraum neu gestaltet werden.

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VW ID.3: Innenraum soll hochwertiger werden

Kunden haben vor allem den kleinen 10-Zoll-Bildschirm kritisiert, der soll dann auf 12-Zoll vergrößert werden. Außerdem werden die ungeliebten Slider beleuchtet, es werden bessere Stoffe für die Ausstattung verwendet und die Türinnenflächen mit edlem Alcantara-Mikrofaserstoff bespannt.

Ralf Brandstätter: „Die Kritik der Käufer ist angekommen.“ Man werde das Facelift auf Anfang 2023 vorziehen. Es werde auch komplett neue Türinnenverkleidungen geben, Ziernähte statt Plastik in mülltonnengrau.

Na, bleibt zu hoffen, dass der VW ID.3 dann NACH dem Facelift gut ankommt... (mg)

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