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VW: Bahnt sich die nächste Krise an? DIESES Problem könnte massive Auswirkungen auf die Produktion haben

Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Wolfsburg. Bei VW ist derzeit echt der Wurm drin. Nicht nur, dass die Chipkrise und Tesla den Autobauer mächtig unter Druck setzen, jetzt könnte sich auch die nächste Krise anbahnen.

Ein weiterer Rohstoff könnte bald zur Mangelware werden. Und das wiederum könnte auch Auswirkungen auf die Produktion von VW haben.

VW: Rohstoffmangel könnte Krise hervorrufen

Ein aktueller Magnesiummangel könnte nun zur nächsten Krise im Konzern von Chef Herbert Diess führen. Denn: Magnesium ist ein wichtiger Rohstoff für die Automobilindustrie. Doch wofür wird Magnesium beim Autobau gebraucht? Um bestimmte Aluminium-Legierungen zu produzieren, ist Magnesium wichtig – rund 200 Kilo können davon in so einem Auto verbaut sein. Reines Aluminium hingegen ist für die Autoindustrie unbrauchbar.

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So werden große Teile wie Motorhauben, Heckklappen oder Dächer aus dem Leichtmetall in der Autoindustrie hergestellt. Die Wirtschftsvereinigung Metalle warnen jetzt: „Es wird erwartet, dass die jetzigen Magnesiumvorräte in Deutschland, beziehungsweise Europa, spätestens in einigen Wochen Ende November 2021 erschöpft werden“, zitiert die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“.

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Vorteile von Aluminium in der Automobilindustrie

  • Aluminium ist leicht, wodurch Autos weniger verbrauchen
  • Alternative für ultrahochfesten Stahl
  • hohe Beständigkeit gegenüber Korrosion
  • leichtere Verbindung einzelner Fahrzeugteile

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VW derzeit noch nicht betroffen

Der Magnesiummangel hat auf den VW-Konzern derzeit aber keine Auswirkungen, wie ein Sprecher gegenüber der Wolfsburger Allegemeinen erklärte. Dennoch wolle man die Lage im Konzern natürlich genau beobachten. (jko)