Wolfsburg 

Hund lebte auf Horror-Hof: Das ist mit Archie aus dem Wolfsburger Tierheim passiert

Hund Archie hat eine schlimme Vergangenheit. Wie geht es dem Vierbeiner aktuell? (Symbolbild)
Hund Archie hat eine schlimme Vergangenheit. Wie geht es dem Vierbeiner aktuell? (Symbolbild)
Foto: imago images / Addictive Stock

Wolfsburg. Dieser Artikel ist zuerst im April 2020 auf news38.de erschienen und hat unsere Leser besonders interessiert.

Hund Archie hat ein grausames Schicksal hinter sich. Auf einem Horror-Tierschutzhof im Emsland wurde er jahrelang unter schrecklichen Bedingungen gehalten.

Auf dem Gelände des Hofs lagen Hundeknochen und Kadaver von anderen Tieren. Eine grausame Vorstellung. Doch schließlich fand die Bulldogge im Tierheim Wolfsburg einen Platz.

Hund Archie lebte auf Horror-Hof

Kaum auszumalen, welche grausamen Dinge der Hund auf dem Horror-Hof miterleben musste. Die kleine Bulldogge hatte jedoch großes Glück im Unglück.

Der sogenannte „Animal Hoarding Fall“ wurde aufgedeckt, als der Hof wegen Mietschulden geräumt werden musste. Die Besitzerin hatte sich lange Zeit nicht um die vielen Tiere gekümmert.

Tierheim Wolfsburg päppelt Hund liebevoll auf

Der Vierbeiner bekam einen Platz im Tierheim Wolfsburg und wurde dort mit Liebe und Geduld wieder aufgepäppelt. Zu Beginn konnte er nur schlecht hören und sehen, zudem konnte er sich nicht richtig bewegen.

Zwei weitere Tiere des Horror-Hofs traf es sogar noch schlimmer, sie mussten noch vor Ort eingeschläfert werden.

Die Tierhilfe Wolfsburg teilte die traurige Geschichte von Archie in einem Facebook-Beitrag. Viele Nutzer zeigten Mitgefühl für die Bulldogge, die schwere Jahre durchlebt hat.

Inzwischen geht es dem Vierbeiner wieder gut. Er kann wieder gut hören, sehen und sich bewegen. Archie blühte in der neuen Umgebung offenbar regelrecht auf.

+++ Hund: Vierbeiner läuft ziemlich lustig – der Grund ist aber tieftraurig +++

Hund wird von Tierschützern gerettet

Nun fehlte also nur noch ein neues liebevolles Zuhause für den süßen Vierbeiner. So beschrieben die Tierschützer den Vierbeiner in einem Facebook-Beitrag: „Ich bin ein cooler Typ, der dich auf Spaziergänge begleitet, mit dir kuschelt und sehr gerne alle Spiele spielt, die mit Futter zu tun haben (zum Beispiel mit einem Kong). Ich mag es gekämmt und gekrault zu werden und gebe dir dafür ganz niedlich mein Pfötchen.“

Und weiter: „Sir Archie ist ein angenehmer Zeitgenosse. Er bellt selten (Ungeduld bei Futter), kann ein paar Stunden alleine bleiben. Er fährt mit im Auto, im Fahrstuhl und ist allen normalen Alltagssituationen gewachsen“, schrieb das Tierheim. Archie ist offensichtlich ein richtiges Goldstück, trotz seiner schweren Vergangenheit.

Wie geht es dem Vierbeiner jetzt?

Inzwischen sind einige Monate vergangen und es gibt tolle Neuigkeiten: Der Bulldogge geht es gut. Das Tierheim Wolfsburg wurde von Anfragen überhäuft. Er habe nun sein neues „Traumzuhause“ gefunden, schrieben die Tierschützer.

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Für die ehemalige Besitzerin von Archie gab es nun auch Konsequenzen. Gegen sie wurde ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück eingeleitet. (mia)