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Wolfsburg: Feuerteufel unterwegs! Fünf Autos und ein Wohnmobil sind Schrott

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

Wolfsburg. 

In der Nacht zu Mittwoch haben in Wolfsburg mehrere Autos und ein Wohnwagen gebrannt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten ihr nötigstes, konnten die Fahrzeuge aber nicht mehr retten. Die Bilanz: 150.000 Euro Sachschaden. Fünf Autos und ein Wohnmobil sind in Wolfsburg jetzt schrott.

Wolfsburg: Feuerteufel unterwegs! Mehrere Fahrzeuge in Flammen

Der Besitzer des Wohnmobils alarmierte die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei am Dienstagabend um 22.45 Uhr. Er hatte das Fahrzeug auf einem Stellplatz auf dem Rügener Weg am Laagberg abgestellt. Nur wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte ein, da stand das Wohnmobil schon zur Hälfte in Vollbrand.

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Die Stadt Wolfsburg:

  • Wolfsburg ist eine vergleichsweise junge Stadt: 1938 wurde sie als Sitz von VW gegründet
  • Ursprünglich diente sie als Wohnort für die Volkswagen-Mitarbeiter
  • Bis Mai 1945 trug die Stadt den Namen „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“
  • Mit rund 125.000 Einwohnern ist Wolfsburg heute die fünftgrößte Stadt in Niedersachsen
  • Im Jahr 2010 war das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf das höchste aller deutschen Städte

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Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, der Caravan ist aber komplett hinüber. An ihm entstand ein Sachschaden von circa 60.000 Euro.

Zwei Brandeinsätze in unmittelbarer Nähe in Wolfsburg

Wenige Stunden später dann der nächste Alarm. Diesmal meldete sich ein Zeuge aus dem Sachsenring. Dort standen auf einem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses fünf Autos in Flammen. Auch hier konnten die Kameraden der Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle bringen. Zwei VW-Golf, ein Opel Corsa, ein Seat Ateca und ein Skoda Oktavia waren aber nicht mehr zu retten.

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Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Dass die Brände im Rügener Weg und auf dem Sachsenring miteinander in Verbindung stehen ist mehr als wahrscheinlich.

Die Vermutung: Der Täter könnte den Einsatz der Feuerwehr am Wohnmobil beobachtet haben und noch zur selben Zeit die Autos in Brand gesetzt haben. Gegenwärtig werden dringen Zeugen gesucht, die in der Nacht zu Mittwoch am Laagberg etwas beobachtet haben. Wenn du weiterhelfen kannst, erreichst du die Polizei unter der Telefonnummer: 053261/4646-0. (bp)