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Wolfsburg: Tödlicher Unfall auf Klassenfahrt – jetzt gibt's neue Entwicklungen!

Mord oder Totschlag? Das ist der juristische Unterschied

Wolfsburg. 

Es sind fürchterliche Erinnerungen: Knapp drei Jahre ist es her, dass ein damals zehn Jahre alter Junge aus Wolfsburg bei einem Unfall während eines Klassenausflugs zu Tode kam.

Jetzt könnte es doch noch zu einem Prozess in dem Falle des Jungen aus Wolfsburg kommen. Entsprechendes hat die Staatsanwaltschaft Verden am Mittwoch mitgeteilt.

Wolfsburg: Kind (10) stirbt bei Unfall – jetzt kommt es zum Prozess

„Die Nachermittlungen wurden abgeschlossen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sei Anklage gegen den Leiter des Waldpädagogikzentrums Schwaförden erhoben worden.

Den Ermittlungen zufolge hatte er die Verkehrsaufsicht über das Gelände und dabei die Sorgfaltspflicht verletzt.

Kind aus Wolfsburg kommt unter eine Lore und stirbt

Im Juni 2019 war das Kind aus Wolfsburg unter eine Lore gekommen, die auf dem Gelände des Waldpädagogikzentrums stand. (News38 berichtete. Hier mehr Infos)

Der Zehnjährige war beim Spielen von der Eisenbahn-Lore überrollt worden. Er starb noch an der Unglücksstelle. Die Klassenfahrt wurde abgebrochen. Kinder, Lehrer und Personal des Waldpädagogikzentrums standen unter Schock und mussten betreut werden. Über die neue Entwicklung in dem Fall hatte zunächst die „Braunschweiger Zeitung“ (Mittwoch) berichtet.

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Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen sei zum Schöffengericht in Sulingen erhoben worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach einem TÜV-Gutachten war die Lore nicht zum Spielen bestimmt und gewesen, hieß es.

Jetzt muss das Gericht entscheiden, ob das Verfahren eröffnet wird, sagte ein Behördensprecher. Er betonte, dass nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt. (dpa)

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