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Wolfsburg: Vincent (10) stirbt auf Klassenfahrt – wird der Vorfall jetzt aufgeklärt?

Der 10-jährige Vincent aus Wolfsburg starb auf Klassenfahrt. Nun sollen die genauen Umstände geklärt werden.

Wolfsburg
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Wolfsburg – das ist die VW-Stadt

Die ganze Welt kennt Wolfsburg - dank VW. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wolfsburg im Jahr 1302. Gegründet wurde die Stadt 1938 als Sitz des Volkswagen-Werks.

Am 27. Juni 2019 verlor die Familie von Vincent aus Wolfsburg ihren geliebten Sohn. Der damals 10-jährige Schüler war auf Klassenfahrt im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst – und kehrte nie wieder zurück. Er starb.

Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls sind bis heute nicht vollständig geklärt. Doch jetzt könnte endlich Gerechtigkeit für den verstorbenen Vincent einkehren, berichtet die „Braunschweiger Zeitung“.

Wolfsburg: Langwierige Ermittlungen

Nach jahrelangen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Verden Anklage gegen zwei Mitarbeiter des Waldpädagogikzentrums Hahnhorst erhoben. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Nun wird der Fall vor dem Landgericht Verden verhandelt, um die Schuldfrage zu klären. Es wird erwartet, dass ein Hauptverhandlungstermin bald angesetzt wird.


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Für die Familie von Vincent ist der Tod ihres Sohnes bis heute ein schwerer Schlag. Sie fordern Antworten auf die Fragen, was genau passiert ist und wer für den Vorfall verantwortlich ist. Mit dem bevorstehenden Prozess könnten sie endlich erfahren, was wirklich geschehen ist und ob es Gerechtigkeit für ihren Sohn geben wird.

Vincent soll beim Spielen unter eine umgebaute Lore geraten sein. Das Kind sei trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen noch an der Unglücksstelle gestorben, erklärte damals Sprecher der zuständigen Polizeiinspektion Diepholz, Thomas Gissing. Die Klassenfahrt wurde abgebrochen und die Kinder wurden zurück nach Wolfsburg gebracht.

Warum die Staatsanwaltschaft Verden lange mit dem Fall zu kämpfen hatte, liest du auf www.braunschweiger-zeitung.de.