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Wolfsburg: Was HIER in den Tiefen schlummert, überrascht viele – „Wusste ich gar nicht“

Auf Facebook ist ein Nutzer auf einen sehr alten Ort in Wolfsburg gestoßen! Vielen Wolfsburgern war dieser Ort nicht einmal bekannt.

Wolfsburg
© IMAGO / Schöning; Axel Hindemith, gemeinfrei

Wolfsburg – das ist die VW-Stadt

Die ganze Welt kennt Wolfsburg - dank VW. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wolfsburg im Jahr 1302. Gegründet wurde die Stadt 1938 als Sitz des Volkswagen-Werks.

In Wolfsburg gibt es etwas, mit dem nicht viele gerechnet haben!

Auf Facebook überrascht es einige Nutzer, dass es das in Wolfsburg gibt.

Wolfsburg: Bereits mehr als 300 Jahre alt

Ein User in einer Wolfsburger Facebook-Gruppe postete ein Bild eines uralten Raums. Viele sehen ihn zum ersten Mal. Es handelt sich dabei um eine alte Gruft: „Die Kirchengruft in Sankt Marien wurde in der Zeit von 1670 bis 1882, die Heimstatt von 27 Sarkophagen, ausgeführt“, heißt es in der Postbeschreibung. Er erklärt weiter, dass die Grabstätte mit Verstorbenen der von Bartenslebens und der von Schulenburgs bestückt sei.

Wolfsburg
Von dieser Grabstätte wusste nicht jeder Wolfsburger. Foto: Axel Hindemith, gemeinfrei Foto: Axel Hindemith, gemeinfrei

In den Kommentaren zeigen sich viele erstaunt über die Wolfsburger Gruft. Jemand kommentiert: „Wow, wusste gar nicht, dass es sowas in Wolfsburg gibt“. Eine andere Nutzerin staunt: „Oh wow, danke für das Bild und die Info! Hatte ich auch noch nie von gehört“.

Dort, wo alles begann

Die Kirche mit der Gruft befindet sich in Alt-Wolfsburg. In dem heutigen Stadtteil der VW-Stadt befand sich einst ein Gutsbetrieb, aus dem sich die Stadt entwickelte. Die kleine alte Siedlung war somit der Anfang der heutigen Stadt. Auch wenn sie sich erst gegen Ende der 1930er Jahren zu einer Stadt wurde. In der Gruft ist die alte Geschichte seit mehreren Jahrhunderten sicher eingeschlossen.

Nicht allen ist die Grabstätte allerdings neu. Bei einigen Nutzern weckt sie Erinnerungen: „Ich erinnere mich gut. Als Kinder in den 1970ern konnten wir immer durch ein kleines vergittertes Fenster hinein schauen und sahen die dunkle Gruft mit den Särgen“. Für Kinder damals schien sie einen ganz besonderen Nervenkitzel auszulösen: „Wir haben auch als Kinder durch ein kleines Fenster dort geschaut und uns vor den Särgen gegruselt“, kommentiert eine andere Nutzerin.


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Ob die Gruft offen für Besucher sei, ist nicht ganz klar. In der Post-Beschreibung heißt es, dass die sie geschlossen sein. Ein Kommentar lässt etwas anderes vermuten: „Ich war dort und habe mir die Särge angeschaut“. Wahrscheinlich muss man es einfach ausprobieren.