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VW: Trinity-Werk in Planung! DAS könnte Wolfsburg aus dem Rennen werfen

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

VW

hat große Pläne für die kommenden Jahre. Ganz oben auf der Agenda steht das Fahrzeugprojekt „Trinity“. Und das nimmt weiter an Fahrt auf.

Doch bevor die Bänder rollen, muss erstmal ein neues VW-Werk her. Einen Standort gibt’s bisher nicht, dafür aber genügend Interessenten, wie die „Wolfsburger Allgemeine“ (WAZ) berichtet.

VW: Gemeinden konkurrieren um neue Fabrik

Knackiger Terminplan für den Baubeginn des neuen VW-Werks! Denn schon 2023 soll der erste Spartenstich erfolgen – doch bisher steht noch nicht mal fest wo.

An angebotenen Flächen mangelt es nicht, denn da gibt es genug interessierte Städte. Allem voran natürlich Wolfsburg!

Aber auch die Landkreise Helmstedt und Gifhorn sind mit von der Partie. Es gibt nämlich einen großen Anreiz: Die Gewerbesteuer.

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Das VW-Werk in Wolfsburg:

  • Fläche: 6.500.000 Quadratmeter
  • Produktion: rund 1,2 Millionen Fahrzeuge (2020)
  • Modelle: Volkswagen Golf, Golf Variant, e-Golf, Golf GTE, Golf GTI, Golf R, Tiguan, Touran, SEAT Tarraco
  • Komponenten: Fahrwerk
  • Beschäftigte: rund 60.500 (Dezember 2020)

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Doch bisher ließ VW noch nicht durchsickern, wo die neue Fabrik, bei der ab 2026 rund 250.000 Fahrzeuge jährlich gebaut werden sollen, ihren Platz findet. Allerdings sei das Auswahlverfahren schon ziemlich weit, wie Markenchef Ralf Brandstätter gegenüber dem Handelsblatt erwähnte: „Wir haben bereits mehr als 20 Standorte geprüft, etwa drei bis vier davon kommen in die engere Auswahl“, so der Manager, der das Projekt im November vorstellte.

VW: Wolfsburg setzt alles auf eine Karte

Doch wie die WAZ berichtet, könne sich die Standort-Suche zu einem Nachbarschaftskrieg zwischen Wolfsburg und Gifhorn entwickeln.

Beide haben sich mehrfach für eine maximale Unterstützung der neuen Fabrik ausgesprochen.

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Allerdings gibt’s für die Heimat des VW-Stammwerks einen dicken Abzug: Ihr fehlen Industrie- und Gewerbeflächen! Denn stolze vier Quadratkilometer werden für die neue Konzern-Fabrik benötigt.

Und das zwingt die Stadt Wolfsburg zum Ausspielen ihrer letzten Trumpfkarte: eine unbebaute Gewerbefläche in Warmenau.

Da könnten die Autoschrauber sogar den Kollegen aus dem Stammwerk winken. Außerdem ist die direkte Anbindung an die B188 ein interessantes Argument für die Fläche.

VW: Konkurrenz schläft nicht

Doch auch der Mitstreiter-Landkreis Gifhorn will sich nicht kampflos geschlagen geben und fährt stark auf. Gegenüber der WAZ äußert sich Landrat Tobias Hellmann siegessicher: „Gemeinsam mit den Gebietseinheiten unterstützen wir Volkswagen sehr gerne in der Suche nach einem geeigneten Standort. Viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Gifhorn haben ohnehin eine enge Verbindung zu Volkswagen. Eine Kooperation für ein neues Volkswagenwerk im Landkreis Gifhorn – auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg – hätte für alle Beteiligten nur Vorteile.“

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Es bleibt also spannend, wo das revolutionäre Fahrzeugprojekt „Trinity“ seine Autos vom Band rollen lässt. Das Warten hat aber bald ein Ende! Schon im ersten Quartal des neuen Jahres soll eine Entscheidung fallen!

Es gibt jedoch eine Möglichkeit, dass die Nachbar-Gemeinden beide von der Gewerbesteuer profitieren. Mehr dazu liest du bei der WAZ.