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VW mit Kampfansage nach Horror-Jahr! „Wollen überproportional zurückgewinnen“

vw china Stephan Wöllenstein
VW-China-Chef Stephan Wöllenstein will in diesem Jahr wieder zurück in die Erfolgsspur. Ob das gelingt? (Archivbild) Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ng Han Guan

Wolfsburg/Peking . 

Rumms! VW hat in China ein Horror-Jahr erlebt. Ausgerechnet in China, dem weltweit größten und wichtigsten Einzelmarkt.

Der Absatz von VW in China ist im vergangenen Jahr extrem eingebrochen.

VW erlebt bösen Absturz in China

Für die Volkswagen-Gruppe ging es in China 2021 um satte 14 Prozent runter! Als Grund nannte VW-China-Chef Stephan Wöllenstein am Dienstag vor Journalisten in Peking den Mangel an Halbleitern und die Probleme in den Lieferketten. „Es war ein ziemlich schwieriges Jahr.“

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Der Rückgang habe vor allem die Volumen-Marken Volkswagen und Skoda betroffen, berichtete Wöllenstein. Die Premium-Marke Audi habe mit einem Minus von 3,6 Prozent weniger schlecht abgeschnitten. Porsche habe sogar um 8 Prozent und Bentley sogar um 43 Prozent mehr Autos verkaufen können. Der Gesamtmarkt hatte um vier Prozent zugelegt.

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Volkswagen Group China

  • hat mehr als 100.000 Mitarbeiter
  • 33 Werke produzieren Fahrzeuge
  • Produktionskapazität: rund 5 Millionen Einheiten im Jahr
  • Chef ist Stephan Wöllenstein

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VW will in China ordentlich aufholen

Der Marktanteil der Volkswagen-Gruppe in China, der lange bei 14 oder 15 Prozent gelegen hatte, fiel auf 11 Prozent. In diesem Jahr will die Volkswagen-Gruppe aber wieder kräftig aufholen, wie Wöllenstein sagte. Während der Gesamtmarkt um vier Prozent wachsen soll, will Volkswagen um 15 Prozent zulegen. „Wir wollen überproportional zurückgewinnen, was wir im vergangenen Jahr überdurchschnittlich verloren haben.“

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Positiv entwickelte sich zum Jahresende der Absatz der Elektro-Autos der ID-Familie von Volkswagen. Nachdem das Ziel für 2021 von 80.000 bis 100.000 verpasst und tatsächlich „etwas mehr als 70.000“ verkauft worden waren, will Wöllenstein den Absatz in diesem Jahr „mindestens“ verdoppeln. Er zeigte sich sicher, dass Volkswagen jedes ID-Auto, das gebaut werden könne, auch verkaufen könne. (dpa/ck)