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VW: Keine Konsequenzen für Russland-Werk? „Betrieb läuft geregelt“

VW: Keine Konsequenzen für Russland-Werk? „Betrieb läuft geregelt“

VW: Keine Konsequenzen für Russland-Werk? „Betrieb läuft geregelt“

VW: Keine Konsequenzen für Russland-Werk? „Betrieb läuft geregelt“

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg/Kaluga. 

Der russische Angriff auf die Ukraine hat auch Folgen auf die deutsche Autoindustrie. So betreibt zum Beispiel VW ein Produktionswerk in Russland.

Während der Konzern die Ukraine mit einer hohen Spendensumme unterstützt, laufen die Bänder in Kaluga, 200 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, weiter. Doch viele Menschen fragen sich, wie es mit dem russischen Werk von VW weitergehen wird.

VW und Skoda verhandeln Geschäftstätigkeiten in Russland

Fakt ist: Der Betrieb in Kaluga bleibt bisher von der aktuellen Situation unberührt. „In Kaluga, beziehungsweise Russland, läuft der Geschäftsbetrieb aktuell geregelt“, bestätigte ein VW-Sprecher auf Anfrage von „Business Insider“.

Allerdings informiert Skoda darüber, dass sie gemeinsam mit Volkswagen alle Geschäftstätigkeiten neu verhandeln. Weitere Informationen stellen sie derzeit nicht zur Verfügung.

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Die zehn VW-Marken:

  • Volkswagen
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Skoda
  • Seat
  • Cupra
  • Audi
  • Lamborghini
  • Bentley
  • Ducati
  • Porsche

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Die LLC Volkswagen Group Rus beschäftigt knapp 5.000 Mitarbeiter, welche sich um die Produktion der beliebten VW-Modelle Tiguan und Polo kümmern. Aber auch der Skoda Rapid sowie die Audi-Modelle Q7 und Q8 rollen in dem Land vom Band.

VW kommt Verpflichtung gegenüber Mitarbeitern nach

Seit der Nacht auf den 24. Februar hat sich einiges in dem russischen Werk südwestlich von Moskau geändert. Auch Volkswagen zeigte sich in Alarmbereitschaft und rief einen Krisenstab ein. Hier liest du alle Einzelheiten.

Trotzdem hält VW an seiner Produktion vor Ort fest. Grund sei die Verantwortung gegenüber der Mitarbeiter, wie „Business Insider“ berichtet. Es ginge dabei vor allem um die Arbeitsplätze und das Einkommen – aber auch die allgemeine Sicherheit müsste vom deutschen Konzern gewährleistet werden.

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Russland trägt bereits erste Folgen des Ukraine-Kriegs: Unter anderem diverse Abkopplungen von europäischen Systemen, wie vom internationalen Zahlungssystem Swift oder die Sperrung des Luftraums. Die Sanktionen gehen auch nicht spurlos an VW vorbei. „Auswirkungen sind sicherlich zu erwarten, aber die endgültige Entscheidung und zukünftige Ausrichtung wird vom Skoda-Vorstand in Abstimmung mit dem Volkswagen Konzern getroffen“, heißt es in einer Pressemeldung von Skoda. (red.)