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VW reagiert auf miese Kopie! SO sieht der China-Käfer aus

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

VW

beobachtet den Automarkt in China mit Argusaugen. Logisch. Es ist ja auch der wichtigste der Welt.

Eine Sache dürfte Volkswagen dabei gar nicht gefallen – in China gibt es jetzt tatsächlich eine Kopie des VW Käfers! Ein E-Käfer. Damit prescht die Konkurrenz weit nach vorne.

VW kritisiert China-Käfer

Bei der E-Auto-Marke Ora des chinesischen Konzerns Great Wall ist die Produktion eines Fahrzeugs angelaufen, das dem Kult-Käfer aus Wolfsburg verdächtig ähnelt. Der „Ora Punk Cat“. Die Behörden haben ihr Go für das Auto gegeben.

Der China-Käfer war bereits im vergangenen Jahr auf der Automesse in Shanghai vorgestellt worden. Schon damals dürfte man das Ganze am Messestand von VW nicht allzu gut gefunden haben. Seine Kugelform, die schräge Motorhaube, breite Radkästen und abgerundete Scheinwerfer – die Ähnlichkeit zum VW Käfer ist verblüffend.

Im „Ora Punk Cat“ soll ein E-Motor mit satten 299 PS stecken. Seine Batterie baut der chinesische Hersteller CATL – der übrigens auch VW beliefert. Damit nicht genug: Ora baut auch noch einen zweiten Käfer-Klon: Das „Ora Ballet Car“, welches kleiner ist als der „Punk Cat“. (Hier mehr dazu.) Laut „Car News China“ wird der Wagen sogar schon ausgeliefert.

So reagiert VW auf den Käfer-Klon

Die große Frage: Wie reagiert Volkswagen auf die Kopien? Im vergangenen Jahr hatte der Konzern der „Autobild“ gesagt, dass VW eine Klage prüfe und rechtliche Schritte wegen einer Design- und Patentrechtsverletzung erwäge.

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Daran habe sich nichts geändert: „Volkswagen erwartet, dass mögliche Schutzrechte respektiert werden“, sagte ein Konzernsprecher dem „Stern“. Branchen-Insider sagen aber, dass solche Klagen eher selten Erfolg haben – da hätten ähnliche Klagen aus der Vergangengeit gezeigt.

Aber, vielleicht kontert VW ja mit einem eigenen E-Käfer?! Davon träumen sicher viele. Nach dem Bulli-Comeback (ID.Buzz) scheint auch ein vollelektrischer Beetle nicht ganz ausgeschlossen zu sein in Wolfsburg. „Viele andere emotionale Autos sind auf unserer skalierbaren MEB-Plattform möglich“, hatte VW-Chef Herbert Diess im Februar bei Reddit gesagt. (Details gibt’s hier!)

Leider gab es am Montag auch schlimme Nachrichten aus China. Dort ist ein Passagierflugzeug abgestürzt. (Alle Infos dazu hier.)

Doch auf eine schlechte Nachricht, folgt meistens eine gute: VW fährt seine Produktion wieder hoch – zumindest in einem bekannten Werk. (Weiterlesen…)

Zudem bringt der Konzern ein neues Software-Update auf dem Markt. Damit können es sich auch die Fahrer bald ganz bequem in ihrem VW machen. (Hier liest du mehr.)