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VW: Mit DIESEM Besuch setzt der Konzern ein Zeichen – „Diese Hoffnung darf nie sterben“

Amnesty dokumentiert "Kriegsverbrechen" in der Ukraine

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prangert "Kriegsverbrechen" in der Ukraine an. "Was in der Ukraine geschieht, ist eine Wiederholung dessen, was wir in Syrien gesehen haben", sagte Generalsekretärin Agnes Callamard bei der Vorstellung des Amnesty-Jahresberichts in Südafrika.

Wolfsburg/Auschwitz. 

VW

hat einmal mehr ein klares Zeichen gesetzt.

Ein Zeichen für den Frieden in der Welt – an einem geschichtsträchtigen Ort. Der Personalchef von VW, Gunnar Kilian, hat Auschwitz besucht.

VW: Kilian will Hoffnung machen

„Die Hoffnung auf Frieden darf nicht sterben“ – das sei einer seiner ersten Gedanken gewesen, als er zum ersten Mal während des Ukraine-Kriegs im ehemaligen KZ Auschwitz war, schreibt Kilian bei LinkedIn.

Eines sei sicher: „Inmitten dieses schrecklichen Krieges nach Auschwitz zu reisen, vervielfacht den Schmerz darüber, was Menschen Menschen antun können.“

Und trotzdem treffe in diesen Zeiten an diesem Ort fassungslose Ohnmacht infolge des „größten Zivilisationsbruch der Geschichte“ auf Geschichte, die auch Mut mache.

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Fakten über Auschwitz:

  • größtes und tödlichstes Lager im KZ- und Vernichtungs-System der Nazis
  • zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen starben hier, fast alle waren Juden
  • befand sich in und um die polnische Kleinstadt Oświęcim, in der Nähe von Krakau
  • bestand aus drei großen Lagern und 45 kleineren Unterlagern
  • die SS mordete und quälte hier von 1940 bis zum Kriegsende 1945

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VW: Personalchef besucht Auschwitz

Denn: Viele Menschen aus der Ukraine seien in die Stadt Auschwitz geflohen – aus Angst vor Bomben und Raketen, aus Angst um ihr Leben. „Allein das schmerzt ungemein“, schreibt der 47-Jährige bei LinkedIn.

Aber gerade an diesem Ort habe er selbst aktuell erleben dürfen, mit welcher Solidarität und humanitärer Hilfe Menschen Menschen unterstützen. Und das mache ihm sehr viel Mut.

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VW fördert Jugendbegegnungsstätte

Laut Kilian beherbergt die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz, die VW schon seit 35 Jahren fördert, 70 Geflüchtete aus der Ukraine. Ein Beispiel, das ihm Hoffnung mache, sei eine Friedensdienst-Leistende. Sie habe quasi über Nacht eine Sprachschule samt Dolmetscher-Dienst für über 160 Geflüchtete gegründet.

Das zeige, dass die Gedenkstätte in Auschwitz uns sowohl an die Verbrechen der Vergangenheit erinnert – und aktuell gleichzeitig Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die Menschen in Europa spendet.

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„Auf eine Zukunft in der Menschen nicht auf Menschen schießen, sondern Menschen für Menschen da sind. Und diese Hoffnung darf nie sterben“, schreibt der Personalchef von VW. (ck)

Es ist nicht der erste emotionale Aufruf Kilians. „Wir dürfen nicht tatenlos zusehen“, hatte er schon vor drei Wochen gesagt (Mehr Infos dazu hier).