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VW-Schrott soll zu Gold werden – Mitarbeiter geht mit gewagter Idee an den Start

VW: Die Erfolgsgeschichte des Autobauers

Wolfsburg. 

Ein VW-Mitarbeiter hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Robin Rössler schenkt bei VW aussortierten Teilen zusammen mit seiner Kollegin Lilly Gatz ein zweites Leben – daher heißt das Start-up der beiden auch „Zweitwerk“.

VW-Mitarbeiter schraubt Schrott-Stücke zusammen

Bei VW fallen täglich Teile durch den strengen Qualitätscheck. Oft wegen winzig kleiner Fehler. Der Konzern muss die Bauteile aus Sicherheitsgründen wegwerfen. Zu schade, fand Robin schon vor drei Jahren.

Damals setzte er sich mit seiner Upcycling-Idee in einem konzerninternen Start-up-Contest durch und holte später auch Lilly mit ins Team. Inzwischen hat das „Zweitwerk“ zum Beispiel Kerzenständer aus Achshülsen, Schlüsselanhänger aus Lenkriemen und Wanduhren aus Bremsscheiben gebaut – und neue Produkte aus dem VW-Schrott sind bereits in Planung.

„Manchmal kommen wir vom Produkt zum passenden Bauteil, und manchmal kommt bei einem Bauteil auch direkt eine Produktidee in den Kopf“, sagte Robin der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (WAZ).

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Inzwischen gibt es die ersten Werke des kreativen VW-Mitarbeiters auch im Wolfsburg Shop gegenüber des Hauptbahnhofs und und im Shop an Tor 17. (red)