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VW-Chef Diess mit gewagtem Steak-Vergleich – wie abgehoben ist der Boss?

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Wolfsburg. 

Uff, mit dieser Aussage könnte sich der VW-Chef ins eigene Fleisch geschnitten haben – dabei ging es eigentlich „nur“ um Steaks.

Bei einer Veranstaltung des Chip-Vertragfertigers TMC durfte Herbert Diess an einem Bühnengespräch teilnehmen. Doch sein messerscharfer Vergleich zwischen den Leasing-Kosten bei VW und den Steak-Preisen in New York schmeckte nicht allen Zuhörern.

VW-Chef: „Können gutes Auto für Preis einer Mahlzeit bekommen“

Eigentlich sollte sich das Gespräch mit VW-Boss Herbert Diess um die Zukunft und Vorteile von E-Autos drehen. Dabei driftete er aber ein bisschen ab und landete in einem Steak-Lokal in New York.

Seine Behauptung: „Wie viel zahlt man für ein Steak-Dinner in New York? 200 Dollar bis 250 Dollar pro Person? Das ist der Preis für das Leasing eines guten Autos in der USA, sogar eines Premiumautos – Sie können ein gutes Auto für den Preis einer Mahlzeit bekommen.“

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Die VW-Chefs (1948 – 2018):

  • Herbert Diess (seit 2018)
  • Matthias Müller (2015 – 2018)
  • Martin Winterkorn (2007 – 2015)
  • Bernd Pischetsrieder (2002 – 2006)
  • Ferdinand Piëch (1993 – 2002)
  • Carl Hahn (1982 – 1992)
  • Toni Schmücker (1975 – 1981)
  • Rudolf Leiding (1971 – 1975)
  • Kurt Lotz (1968 – 1971)
  • Heinrich Nordhoff (1948 – 1968)

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Damit schien er den Journalisten Ian Cutress von Ars Technica ziemlich zu verärgern. Der New Yorker hätte selbst noch nie so viel Geld für ein Essen ausgegeben – und dieser Preis sei ihm auch nicht bewusst, twittert er. „Das ist ein wirklich seltsamer Kommentar“, so Cutress.

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VW-Boss kassiert krasse Nutzer-Reaktionen

Auch von einigen anderen Nutzern kassiert Diess daraufhin messerscharfe Kritik. Einer kommentiert: „Es ist komisch, wie abgehoben CEOs sein können.“ Ein anderer Nutzer sieht den Vergleich des VW-Boss sogar als Beleidigung an.

Einige Twitter-Nutzer versuchen aber auch zu schlichten und erwähnen, dass sie durchaus schon einmal 250 Dollar im Restaurant gelassen haben. Ein weiterer spricht einfach nur von einer „anderen Klasse“, in der Diess sich bewegt und findet den Vergleich daher gar nicht mehr so abwegig.

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Eigentlich sollte der Vortrag von Herbert Diess über die Entwicklungen in der Autobranche gehen. Seiner Meinung nach könnte ein autonomes Fahrzeug den Menschen nämlich helfen, täglich rund eine Stunde einzusparen, die sie dann für andere Dinge nutzen können. (mbe)