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VW: Kommt der 20.000-Euro-Stromer? Marken-Chef mit eindeutiger Prognose

Kommt jetzt bald ein E-VW für 20.000 Euro? Markenchef Thomas Schäfer hat jetzt eine eindeutige Prognose abgegeben.

© IMAGO / regios24

VW mit E-Auto-Offensive - das ist der Plan des Autobauers

Der deutsche Automobilriese Volkswagen setzt immer mehr auf E-Mobilität und treibt seine Pläne für Elektroautos weiter voran. Aktuell baut VW zirka 400.000 E-Autos pro Jahr. Der Autobauer will die Anzahl produzierter vollelektrischer Autos bis 2025 auf 2,7 Millionen pro Jahr erhöhen.

VW setzt immer mehr auf E-Autos. Doch die sind noch immer ziemlich teuer und nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Deshalb sollte eigentlich der ID.2 ein Stromer werden, der für die meisten Kunden bezahlbar wäre.

VW-Marken-Chef Thomas Schäfer hat jetzt allerdings eine eindeutige Prognose zu einem 20.000-Euro-Stromer abgegeben – und die dürfte nicht jedem gefallen.

VW mit Günstig-Stromer?

Wer sich schon darauf gefreut und vielleicht auch gewartet hat, dürfte angesichts dieser Nachrichten ziemlich enttäuscht sein. Im Interview mit der „Automobilwoche“ hat Marken-Chef Thomas Schäfer dem 20.000-Euro-Stromer eine klare Absage erteilt.

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„Stand heute ist so ein E-Auto zu den aktuellen Batterie- und Rohstoffkosten preislich noch nicht darstellbar“, wie der 53-Jährige offenbarte. Ad acta gelegt ist das Vorhaben aber trotzdem noch nicht. Derzeit arbeite Volkswagen auf Hochtouren an einem günstigen Elektro-Wagen. „Das würde dann aber eher ein Auto im up!-Format werden“, wie es weiter heißt.

E-Up von VW läuft Mitte 2024 aus

Kommen könnte der Günstig-Stromer noch in diesem Jahrzehnt, wie Schäfer hofft. „Je früher, desto besser.“ Doch fix sei noch nichts, wie der Markenchef weiter erklärt: „Wir müssen jetzt erst einmal die Ergebnisse der Prüfung abwarten.“

Für den E-Up läuft die Zeit jedenfalls bald ab: Bis Mitte 2024 soll das Auto noch gebaut werden. Der Grund dafür seien die neuen UNECE-Regeln für die IT-Sicherheit. Bei den Regeln handelt es sich um UN-Regelwerke zu Cybersicherheit und Software-Updates von vernetzten Autos.


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Der E-Up müsste nach den neuen UN-Regeln „eine komplett neue Elektronik-Architektur“ bekommen. Das sei laut Schäfer einfach zu teuer. „Da ist es besser, lieber gleich ein neues Auto zu entwickeln.“