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VW äußert sich zum tödlichen Frachter-Brand vor Ameland – „Mit großer Betroffenheit“

Auf einem Frachter ist Mittwochnacht ein Feuer ausgebrochen. Ein Mensch hat dabei sein Leben verloren. Alle Infos hier.

© picture alliance/dpa/Coast Guard Netherlands

VW und seine Töchter - das sind die Marken

Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

Tödliche Tragödie vor der niederländischen Wattenmeer-Insel Ameland!

Auf dem Frachtschiff „Fremantle Highway“ mit rund 3.000 Autos an Bord ist am frühen Mittwochmorgen ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff war eigentlich auf dem Weg von Bremerhaven in Richtung Port Said in Ägypten. Doch da wird es nicht mehr ankommen.

Für die Crew das Horror-Szenario. Leider ist ein Mensch ums Leben gekommen – eine Tatsache, die auch VW traurig stimmt.

VW äußert sich zum tödlichen Frachter-Brand

Die übrigen – teilweise verletzten – 22 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Einige sollen von Bord gesprungen sein, andere wiederum wurden mit Hubschraubern von Bord gerettet.

+++VW will das Rad neu erfinden – also zumindest das Lenkrad+++

Zahlreiche Rettungskräfte versuchen seit Mittwochmorgen (26. Juli), das Feuer auf dem großen Frachter mit den rund 3.000 Autos zu löschen – und zu verhindern, dass die „Fremantle Highway“ sinkt. „Das könnte eine Umweltkatastrophe für die Nordsee und das Wattenmeer bedeuten“, sagte ein Sprecher der Stiftung De Noordzee der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Doch zumindest derzeit sei die Lage des brennenden Autofrachters „stabil“, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Experten auch von der zuständigen Wasserbehörde würden das weitere Vorgehen besprechen, heißt es weiter.

VW: Erinnerungen an „Felicity Ace“ werden wach

Mit dem Sinken des Frachters würden knapp 3.000 Autos und eine Menge Treibstoff auf dem Meeresboden landen. Unter den rund 3.000 Autos sind auch 25 elektrische Autos. Und bei einem dieser Autos soll der Brand ausgebrochen sein.

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Ob unter den Modellen auch Autos von VW oder den VW-Töchtern ist, konnte das Unternehmen zunächst noch nicht sagen. „Zum Schiff, der Havarie, dem Brand und der Ladung kann Volkswagen aktuell keine weiteren Angaben machen“, heißt es auf Nachfrage von News38.


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Der Konzern habe aber „mit großer Betroffenheit die Berichte vom Verlust eines Menschenlebens aufgenommen“ und sei erleichtert, dass nach den ersten Meldungen der Rest der Crew in Sicherheit ist.

„Sinken wäre das Schlimmste“

Ein möglicher Untergang des brennenden Autofrachters vor der niederländischen Küste könnte aus Sicht des Bürgermeisters der deutschen Nordseeinsel Borkum schwere Umweltschäden zur Folge haben. „Das Schlimmste wäre, dass das Schiff sinkt und unkontrolliert Schadstoffe in das Meer gespült werden“, sagte Jürgen Akkermann (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Die Gefahr gehe aus seiner Sicht sowohl von den E-Autos an Bord als auch von einem möglichen Austritt von Schweröl aus. „Das wäre der Worst Case.“

Bei Volkswagen dürfte das Unglück auch Erinnerungen an die „Felicity Ace“ wecken. Das Frachtschiff war mit tausenden Luxusfahrzeugen beladen, darunter auch Modelle von Porsche und Co.

Die „Felicity Ace“ ist im Meer untergegangen und mit ihr Hunderte Luxusautos von VW und Co., Der Frachter sank vor den Azoren. Sind diese jetzt bedroht?
Die „Felicity Ace“ ist im Meer untergegangen und mit ihr Hunderte Luxusautos von VW und Co. – der Frachter sank vor den Azoren. Foto: Foto: picture alliance / AA | Portuguese Naval Forces / Handout

Damals soll sich ein E-Auto-Akku entzündet und für das Feuer gesorgt haben. Alle Löschversuche halfen nicht – das Schiff sank zusammen mit Tausenden Autos auf den Meeresboden. (abr mit dpa)