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VW-Bericht: Machtspielchen ganz oben? Von IHM erwarten Mitarbeiter mehr

Bei VW soll es knistern. Machtspielchen sollen in oberster Riege bei VW den Arbeitsalltag prägen. Die Mitarbeiter möchten auch ein Wörtchen mitreden.

Muss sich VW-Chef Oliver Blume auf einen Machtkampf bei VW einstellen? (Archivbild)
© IMAGO/Rainer Unkel

VW-Boss Oliver Blume – so steil verlief seine Karriere

Seit dem 1. September 2022 ist Herbert Diess nicht mehr CEO des VW-Konzerns. Nun sitzt Oliver Blume auf dem Chefsessel bei VW. Wir stellen dir seine Karriere vor.

Bei VW geht es oft heiß her. Bei einem Konzern dieser Größe kann es auch schon mal zu hollywoodreifen Machtkämpfen kommen.

Knallt es bald in Wolfsburg bei VW?

VW: Neu-Besetzung in Top-Position?

Aktuell steht Oliver Blume an der Spitze der Volkswagen AG. Allerdings hat er nicht nur bei den Wolfsburgern eine Spitzenposition inne: Bei Porsche sitzt er seit 2015 im Chefsessel. Die Bild berichtet, dass aufgrund der Besetzung der beiden Stellen von einer Person, bei Aktionärsschützern von einem „Halbtagschef“ die Rede sei. Es gebe jemanden im Konzern, der diesen Zustand anscheinend gerne ändern möchte.

In der Managerriege der Unternehmen sollen Gerüchte kursieren, laut denen der Finanz- und Vize-Chef von Porsche, Lutz Meschke auf den Posten als Porsche-Chef heiß wäre. Seit 2009 sei er bereits im Unternehmen und habe mittlerweile höhere Ambitionen, schreibt die Bild. Diese Ambitionen bleiben von den Kollegen nicht unbemerkt.

Alles für das große Ziel?

Laut der Bild soll ein unbekannter Manager von Volkswagen berichtet haben, dass Meschke „seit Monaten […] mit einem Brennglas durch den Konzern“ laufe. „Und dabei macht er die Probleme noch größer, als sie sind“. Das Ergebnis: Bei einer Vorstandssitzung der Wolfsburger im November 2023 sei Blume auffällig lange vor der Tür gewesen. Warum er länger abwesend war, wurde anschließend bekannt. Es soll dabei um Probleme bei Porsche gegangen sein, die Meschke „herbeigeredet“ habe.

VW
Bei VW bahnt sich ein Machtkampf an. (Symbolbild) Foto: IMAGO/Rainer Unkel

Auch die Mitarbeiter bemerken, dass ihr Boss noch eine weitere Stelle bei einer VW-Tochter ausfüllt. Arbeitnehmervertreter sollen eine höhere Präsenz von Oliver Blume in Wolfsburg fordern. Porsche sei nicht die Baustelle, bei VW gebe es genug Probleme zu lösen.

Kein Kommentar

Meschke bekomme aktuell 1,8 Millionen Euro, während 7,4 Millionen auf das Konto von Blume fließen sollen. Eine monetäre Motivation? Äußern tut sich Meschke zu den Ambitionen, die ihm nachgesagt werden, nicht. Wer sich indirekt dazu geäußert hat, ist der VW-Konzern selbst.

„Als Mehrheitsstammaktionär der Volkswagen AG und bedeutender Stammaktionär der Porsche AG stehen wir voll hinter Oliver Blume und seiner Doppelrolle bei beiden Gesellschaften“, erklären, laut der Bild, die Porsches und die Piechs und stärken damit ihrem aktuellen Top-Manager den Rücken.


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Die Zukunft der beiden Positionen des Oliver Blume sind noch ungewiss und könnten bald auf dem „Prüfstand“ stehen.