Braunschweig 

Braunschweig: Firma will mehr radioaktive Medikamente herstellen – und braucht dafür jetzt DAS

Braunschweig: Die Nukleartechnik-Firma Eckert & Ziegler in Thune will ausbauen. Das dürfte einen nächsten „Stresstest“ bei den Anwohnern geben... (Archivbild)
Braunschweig: Die Nukleartechnik-Firma Eckert & Ziegler in Thune will ausbauen. Das dürfte einen nächsten „Stresstest“ bei den Anwohnern geben... (Archivbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Diese Pläne dürften in Braunschweig erneut für Zündstoff sorgen.

Eckert & Ziegler will in Braunschweig mehr radioaktive Medikamente zur Krebstherapie herstellen, berichtet die „Braunschweiger Zeitung“.

Braunschweig: Eckert & Ziegler will in Thune neues Gebäude bauen

Daher will das Strahlen- und Medizintechnik-Unternehmen auf seinem Gelände in Thune ein dreigeschossiges Gebäude hochziehen. Das dürfte aber noch etwas dauern, erstmal soll das Umweltministerium die Störfallanalyse prüfen.

+++ Krebsfälle in der Stadt: Braunschweig ist Durchschnitt +++

Braunschweig: Anwohner haben Angst vor radioaktiven Strahlen

Viele Anwohner in Thune fürchten seit Jahren, dass von Eckert & Ziegler eine Gefahr durch Radioaktivität ausgeht. Mega Zoff gab es, als das Unternehmen plante, Atommüll aus der Asse behandeln zu wollen.

Diese Pläne sind inzwischen vom Tisch. Generell wolle man keinen Atomschrott nach Thune holen. >> Leese und Gorleben: Atommüll kommt nicht nach Braunschweig

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Trotz der Ausbaupläne verspricht Eckert & Ziegler, dass die Gesamtmenge an Radioaktivität nicht steigen werde. Der Altbestand solle verkleinert werden. „Wir werden gewährleisten, dass weiterhin alles sicher ist“, heißt es vom Unternehmen.

+++ Zwischenfall in Thune: Radioaktives Jod ausgetreten +++

Was genau das Strahlen- und Medizintechnik-Unternehmen auf seinem Gelände in Braunschweig plant – und was die Kritiker Eckert & Ziegler vorwerfen, kannst du bei der „Braunschweiger Zeitung“ lesen! (red)