Braunschweig 

Real-Märkte in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn: So geht es mit den Filialen weiter

Was wird aus den Real-Märkten in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn? Das scheint jetzt festzustehen. (Symbolbild)
Was wird aus den Real-Märkten in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn? Das scheint jetzt festzustehen. (Symbolbild)
Foto: imago/HMB Media/Julien Becker

Braunschweig. Was passiert mit den Real-Märkten in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn?

Nach und nach werden die Real-Märkte in Deutschland von anderen Unternehmen übernommen. Wer in Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn einspringt, scheint jetzt festzustelen.

Real-Märkte in Braunschweig und Co. - nun steht Nachfolger fest

Laut dem Portal „Supermarkt Inside“ werden die Real-Filialen in Braunschweig an der Hamburger Straße, in Wolfsburg am Brandgehaege und in Gifhorn am Eyßelheideweg an Kaufland veräußert.

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Der Lebensmittelriese hat den größten Anteil der Real-Filialen deutschlandweit übernommen, 92 der 260 Stück insgesamt.

Edeka, Kaufland und Globus sind die Gewinner

Des Weiteren mischt Edeka mit und übernimmt 51 Märkte. Mit dabei: Die Filialen in Salzgitter-Lebenstedt und in Goslar an der Gutenbergstraße, wie „Supermarkt Inside“ berichtet.

Die Einzelhandelskette Globus übernimmt außerdem die Markthalle in Braunschweig. >> Markthalle Braunschweig: Globus übernimmt! Doch vorher lockt Real noch Schnäppchen-Jäger an

Einige andere Filialen haben noch keinen Käufer, darunter die Filiale in Nordsteimke in Wolfsburg, der Real-Markt in Wolfenbüttel, der Markt an der Berliner Straße in Braunschweig und der Real-Markt in Salzgitter-Thiede. Teilweise liege es daran, dass sie Filialen saniert werden müssten.

Braunschwieg & Co.: Für Real-Belegschaft stellen sich viele Fragen

Während die Lebensmittelhändler sich die Hände reiben, dürfte sich vor allem die Belegschaft fragen, wie es in Zukunft weitergeht. Auch die Gewerkschaft Verdi macht sich darüber Sorgen. Gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ äußerte Verdi vor allem wegen der Kaufland-Übernahme Bedenken.

Dort würden neue Arbeitsverträge aufgesetzt, die laut der Gewerkschaft zum Nachteil der Angestellten sind. Sie sollten nichts unterschreiben, was nicht von der Gewerkschaft geprüft wurde. (fb)