Braunschweig 

Braunschweig: Inzidenz weiter unter 100 – das sind die Folgen!

Glück gehabt: In Braunschweig liegt die Inzidenz weiter unter 100... (Archivbild)
Glück gehabt: In Braunschweig liegt die Inzidenz weiter unter 100... (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Stefan Jaitner

Braunschweig. In Braunschweig hat sich die Corona-Lage weiter entspannt.

Nachdem Braunschweig am Dienstag und Mittwoch über der kritischen Inzidenz-Marke von 100 war, liegt die Löwenstadt bereits den zweiten Tag in Folge darunter.

Braunschweig: Inzidenz seit Donnerstag unter 100

Laut den maßgeblichen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) kommt Braunschweig am Donnerstag auf eine Sieben-Tages-Inzidenz von 91,0. Am Freitag liegt sie bei 93,8.

Braunschweig: Wenn Inzidenzwert über 100 – ab wann gilt die Notbremse?

Das ist durchaus wichtig, weil die Stadt Braunschweig sonst die „Notbremse“ (Ausgangssperre & Co.) hätte ziehen müssen. Das ist nämlich dann der Fall, wenn die Inzidenz drei Tage lang am Stück über 100 liegt. Am Montag gilt also nach wie vor das Recht des Landes Niedersachsen – und die geplanten Lockerungen können greifen.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte Braunschweig kurz vor der Notbremse gestanden: Freitag und Samstag lag der Wert über 100, am Sonntag dann darunter.

Braunschweig: Strengere Regeln müssen per Allgemeinverfügung erlassen werden

Allerdings treten die Regelungen der Corona-Notbremse nicht automatisch in Kraft, sondern zwei oder drei Tage später. Denn: Die Stadt Braunschweig muss zunächst eine neue Allgemeinverfügung veröffentlichen. >> HIER geht's zu den RKI-Zahlen!

Braunschweig: DAS sind die aktuellen Regeln

Aber, was gilt denn jetzt überhaupt? Eine nächtliche Ausgangssperre gibt es NICHT! Ein Haushalt darf sich weiterhin nur mit maximal zwei Personen eines anderen Haushalts treffen – Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.

+++ Corona in Niedersachsen: Das ist die aktuelle Lage im Land! +++

Bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre dürfen draußen aktuell Sport machen, plus maximal zwei Betreuer. Das ändert sich am Montag wahrscheinlich: Mit einer neuen Verordnung will Niedersachsen bis zu 30 Kindern und Jugendlichen Sport im Freien erlauben.

In den Kitas und der Schulkindbetreuung bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb. In allen Braunschweiger Schulen gilt „Szenario B“, also Wechselunterricht. Eine Hälfte der Schüler lernt zu Hause, die andere im Klassenzimmer.

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Das dürfte auch noch weiterhin so bleiben, weil sich Niedersachsen an die Vorgaben aus Berlin halten will – damit bliebe es bei einer Inzidenz von unter 165 bei den aktuellen Regeln. Möglich ist aber, dass mit der neuen Landesverordnung ab Montag für Förderschulen und Abschlussklassen durchgehend Präsenzunterricht gilt.

Terminshopping in Braunschweig weiter möglich

In Braunschweig kannst du weiterhin Terminshopping machen, also „Click & Meet“. Bis Samstag brauchst du dafür auch keinen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen! Ohne Terminvergabe kommst du nach wie vor in alle Geschäfte mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.

Auch hier könnte sich am Montag etwas ändern: Die Landesregierung hatte angekündigt, den Einzelhandel ab kommendem Montag wieder ohne vorher gemachten Termin zu öffnen! Natürlich dürfen die Läden nicht zu voll werden, die Luca-App soll außerdem Kontakte nachverfolgen können.

Laut Plan brauchst du für die wieder geöffneten Geschäfte jeweils einen negativen Schnelltest – oder du musst beweisen können, dass du seit mindestens 15 Tagen doppelt geimpft bist – oder bereits als genesen giltst.

Braunschweigs Gastronomie in Lauerstellung

Die neue Landesverordnung will bei einer Inzidenz unter 100 auch Gastronomie, Tourismus und Kultur wieder lockern. Heißt unter anderem: Die Außengastronomie soll ab Montag wieder öffnen dürfen. Wenn's gut läuft, soll man zwei Wochen später auch wieder drinnen Essen gehen können. (ck/mb/mkx)