Braunschweig 

Braunschweig: Anklage! Widerlich, was ein Mann seiner Freundin angetan haben soll

Ein 62-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Die Vorwürfe sind widerlich! (Symbolbild)
Ein 62-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Die Vorwürfe sind widerlich! (Symbolbild)
Foto: imago images/Rust

Braunschweig. Das, was ein Mann in Braunschweig seiner Freundin angetan haben soll, ist einfach nur widerlich!

Ab Ende Mai muss der 62-Jährige sich deshalb vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten. Ihm werden schwere Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Anklage offenbart schockierende Details.

Braunschweig: Anklage offenbart schockierende Details

Die furchtbaren Szenen sollen sich im August 2019 in der Wohnung des Angeklagten abgespielt haben. Sowohl seine Freundin als auch der gemeinsame Sohn (zu dieser Zeit sechs Jahre alt) wohnten dort mit ihm.

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Die Freundin soll sich am Abend des Tattages gerade bettfertig gemacht haben, als der Angeklagte ins Schlafzimmer gekommen sei und sie auf das Bett gestoßen haben soll. Er soll zu einer Mineralwasserflasche aus Glas gegriffen und sie mit dem Metalldrehverschluss in den Genitalbereich der Freundin eingeführt haben.

Das Opfer habe den 62-Jährigen aufgefordert, aufzuhören und habe unter Schmerzen geschrien. Erst, als der damals sechsjährige Sohn ins Schlafzimmer gekommen sei, habe der Angeklagte von der Frau abgelassen.

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62-Jähriger soll betrunken gewesen sein

Vom Badezimmer aus soll die Freundin dann die Polizei gerufen haben. Das wiederum habe den 62-Jährigen so sehr in Rage versetzt, dass er ihr mehrfach mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben soll.

Da der 62-Jährige zum Tatzeitpunkt laut Anklage betrunken war – sein Blutalkoholwert lag bei 1,7 Promille – sei die Schuldfähigkeit des Angeklagten „erheblich eingeschränkt“ gewesen. (abr)