Braunschweig 

Braunschweig: „Leblose“ Menschen liegen auf der Straße – das steckt hinter der skurrilen Szene!

Umwelt-Aktivisten von „Extinction Rebellion“ haben am Wochenende in Braunschweig bei einigen Leuten für einen Schrecken gesorgt. Sie lagen am Samstag auf einmal auf der Straße. (Symbolbild)
Umwelt-Aktivisten von „Extinction Rebellion“ haben am Wochenende in Braunschweig bei einigen Leuten für einen Schrecken gesorgt. Sie lagen am Samstag auf einmal auf der Straße. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Braunschweig. Schock in Braunschweig!

Am Altstadtmarkt in Braunschweig lagen am Samstag auf einmal mehrere Menschen auf der Straße.

Braunschweig: „Extinction Rebellion“ mit Protestaktion am Altstadtmarkt

Passanten wussten zunächst nicht, was passiert war. Zumal auch die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort war. Bei den am Boden Liegenden handelte es sich um Aktivisten der Klima-Bewegung „Extinction Rebellion“.

Die Umweltschutzbewegung ist für ihre oft drastischen Aktionen bekannt. Oft überschreiten die Aktivisten bewusst Grenzen, wobei die Braunschweiger Gruppe als gemäßigt gilt.

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Öffentlichkeitswirksam ist der Protest von „Extinction Rebellion“ aber eigentlich immer. So auch am Samstagmittag neben dem Braunschweiger Gewandhaus.

„Die-In“ in Braunschweig: „Zeit zu rebellieren“

Die Klima-Aktivisten nennen die Aktion „Die-In“. Anlass war der Welttag der Biodiversität gegen das Massenartensterben. Die auf der Straße liegenden Aktivisten trugen teilweise Tierkostüme. Auf den Schildern in ihren Händen stand „Wir wollen leben!“.

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Ihre Befürchtung: Erst sterben Tierarten aus, irgendwann auch wir Menschen. Wenn unsere Lebensgrundlagen zerstört werden, werde es Zeit zu rebellieren. „Wir brauchen eine intakte Natur auch als Bollwerk gegen Krankheiten und Pandemien“, sagte eine Umwelt-Aktivistin laut „Braunschweiger Zeitung“ ins Mikro.

So oder so: Für neugierige Blicke hat „Extinction Rebellion“ in Braunschweig gesorgt. Womöglich auch bei dem ein oder anderen für ein Umdenken. (ck)

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