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Braunschweig: Eintracht-Stadion in Regenbogenfarben – „Die Uefa sagt Nein – WIR sagen Ja!“

Braunschweig: Eintracht-Stadion in Regenbogenfarben – „Die Uefa sagt Nein – WIR sagen Ja!“

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Das Eintracht-Stadion in Braunschweig wird am Mittwoch bunter als gewöhnlich. Hintergrund ist eine Soli-Aktion... (Archivbild) Foto: picture alliance / augenklick/firo Sportphoto | firo Sportphoto/Ralf Ibing

Braunschweig. 

Das Eintracht-Stadion in Braunschweig wird am Mittwoch in Regenbogenfarben leuchten.

Hintergrund der Aktion in Braunschweig ist ein umstrittenes Verbot der Uefa.

Eintracht-Stadion in Braunschweig leuchtet bunt

Europas Fußballbosse hatten der Stadt München verboten, die Allianz Arena beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwoch in Regenbogenfarben leuchten zu lassen – als Statement für Vielfalt und Toleranz und Gleichstellung. >> Uefa verbietet Regenbogen-Arena gegen Ungarn – DAS ist die Begründung

„Die Uefa sagt Nein – WIR sagen Ja! Wir werden den Business-Bereich unseres Eintracht-Stadions entsprechend farblich in Szene und die Vielfalt-Beflaggung setzen und so hoffentlich ein Statement nach draußen senden. Alle haben ihren Platz in unserer Gesellschaft, in unseren Stadien, ob Spieler oder Besucher, egal woher sie stammen, welche Religion oder sexuelle Orientierung sie haben. Nur gemeinsam wird der Sport in unseren Stadien zu emotionalen Festen“, sagt Stephan Lemke, Stadthallen-Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der deutschen Stadionbetreiber.

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In ganz Deutschland werden viele Stadien in Regenbogenfarben leuchten. Auch die Volkswagen Arena in Wolfsburg will bunt strahlen. Die Stadionbetreiber in Frankfurt am Main, Köln und in Berlin ähnliche Schritte angekündigt.

Beleuchtungs-Aktion in Braunschweig und Co.

Hintergrund der Beleuchtungs-Aktion in Braunschweig und Co. ist ein Gesetz, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität in Ungarn einschränkt und in der vergangenen Woche vom ungarischen Parlament gebilligt wurde.

Das Gesetz gilt als besonderes Anliegen von Ministerpräsident Viktor Orban. Entsprechend laut war die Forderung nach einem klaren Zeichen bei der Fußball-EM in Deutschland geworden. (ck/dpa)