Braunschweig 

Braunschweiger Feuerwehr in NRW im Hochwasser-Einsatz: „Die Auswirkungen der Naturkatastrophe sind unvorstellbar“

Die Auswirkungen und Spuren der Verwüstung in NRW werden erst nach und nach sichtbar. Die Braunschweiger Feuerwehr hilft vor Ort!
Die Auswirkungen und Spuren der Verwüstung in NRW werden erst nach und nach sichtbar. Die Braunschweiger Feuerwehr hilft vor Ort!
Foto: picture alliance / NurPhoto | Ying Tang

Leverkusen. Die starken Regenfälle und damit verbundenen Hochwasser haben in der letzten Woche in NRW und in Rheinland-Pfalz große Schäden angerichtet. Deutschlandweit werden nun Hilfsaktionen eingerichtet und Rettungskräfte entsandt. Auch die Braunschweiger Feuerwehr ist in NRW im Hochwasser-Einsatz.

Seit dem frühen Samstagmorgen sind die Männer und Frauen der Braunschweiger Feuerwehr in Leverkusen (NRW) vor Ort, um gegen das Hochwasser zu helfen.

Braunschweiger Feuerwehr kämpft in NRW gegen Wasser in Tiefgaragen und Kellern

Auf Facebook berichtet die Braunschweiger Feuerwehr von sihrem Einsatz in Leverkusen. Demnach seien die Einsatzkräfte in der Nacht von Freitag auf Samstag in Richtung NRW aufgebrochen und gegen 5 Uhr morgens in Leverkusen eingetroffen.

Dort kämpfen sie nun in abwechselnden Acht-Stunden-Schichten gemeinsam mit der Bundeswehr und der Feuerwehr Göttingen gegen die Wassermassen in Tiefgaragen und Kellern. Mit im Einsatz ist dabei ein eigens mitgebrachtes Hochleistungswasserfördersystem, mit dem pro Minute bis zu 15.000 Liter Wasser transportiert werden können.

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Auf Facebook lässt die Feuerwehr Braunschweig Interessierte und Betroffene an ihren Arbeiten teilhaben. Mit Bildern und kleinen Berichten gibt das Team aus Braunschweig Einblicke in die harte Arbeit vor Ort.

Feuerwehr: „Auch uns geht das Leid der Betroffenen sehr nah“

Die Bilder der Verwüstung sind erschreckend – das geht natürlich auch nicht spurlos an den Einsatzkräften der Feuerwehr vorbei. In einem Post, der nach 24 Stunden im Einsatz eine kleine Zwischenbilanz zieht, zeigen sich die Männer und Frauen der Feuerwehr bestürzt. Sie schreiben: „Ein anstrengender, lang andauernder Einsatz. Über 24 Stunden sind wir jetzt im Einsatz. Auch uns geht das Leid der Betroffenen sehr nahe. Die Kräfte und Auswirkungen der Naturkatastrophe sind unvorstellbar.“

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Umso schöner ist es zu hören, dass die Krisensituation eine wahre Welle der Solidarität ausgelöst hat. Die Einsatzkräfte zeigen sich ganz gerührt von der Dankbarkeit der Betroffenen. Auch auf Facebook gibt es Applaus für die Feuerwehr. In den Kommentaren werden jede Menge Beifall und Dankbarkeit bekundet.

Dankbarkeit bekundet übrigens auch Karl Lauterbach.

Bei Instagram teilt er Foto aus Leverkusen – und hebt besonders den Einsatz der Braunschweiger Feuerwehr hervor. „Es ist weiter unglaublich, wie groß die Schäden sind.“ (cm)