Braunschweig 

Unwetter in Braunschweig: Blitzeinschlag und enorme Regenmassen – 120 Einsätze für die Feuerwehr

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Braunschweig. Heftiges Unwetter in Braunschweig! An vielen Orten konnten die Gullys in der Stadt dem Regenwasser nicht mehr Herr werden.

Die Folge: Zahlreiche überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller und die Feuerwehren aus Braunschweig im Dauereinsatz.

Unwetter in Braunschweig: Feuerwehren im Dauereinsatz

Vor allem vollgelaufene Keller – „zahlreiche in kürzester Zeit“ – sorgten für insgesamt 121 Einsätze, wie die Leitstelle der Feuerwehr am Abend mitteilte.

Auch bei Twitter teilten viele Braunschweiger ihre Eindrücke aus der Stadt. „Riesen-Pfütze und kein Gulli in Sicht“, schreibt ein Nutzer. Immerhin: In dem kurzen Video ist über der Mega-Pfütze ein blauer, nur leicht bewölkter Himmel zu sehen. Das schlimmste Unwetter scheint für diesen Abend überstanden.

Auf einigen Straßen bildeten sich noch weitaus größere Pfützen. Unter anderem war der Stadtbahnverkehr im Bereich der Helmstedter Straße gesperrt.

Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr habe innerhalb der Okerumflut und im östlichen Ringgebiet gelegen. Am Ringcenter schlug zudem ein Blitz in einen Baum ein.

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Auch die Feuerwehr selbst sei betroffen gewesen: In einem Verwaltungsgebäude war ebenfalls Wasser in den Keller eingedrungen. Nachdem die übrigen Notfälle im Stadtgebiet abgearbeitet waren, wurde das Wasser auch dort abgepumpt.

Unwetter in Braunschweig: Wasser auch im Keller der Feuerwehr

Parallel rückten die Einsatzkräfte zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Oppelnstraße aus. Zum Glück hielt sich dort niemand auf. Das Feuer löschten die Einsatzkräfte schnell.

Doch damit war nicht Schluss: Auch die Feuerwehr selbst litt unter den Wassermassen. In einem Verwaltungsgebäude war ebenfalls Wasser in den Keller eingedrungen. „Dieses wurde nach Beendigung der übrigen Einsätze im Stadtgebiet durch die Feuerwehr abgepumpt“, schreiben die Einsatzkräfte. (vh/dpa)

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