Braunschweig 

Braunschweig: AfD reicht Klage ein – weil sie von einer Sache total genervt ist

Braunschweig: Niedersachsens AfD-Chef Jens Kestner spricht von einem sprachlichen Flickenteppich. (Archivbild)
Braunschweig: Niedersachsens AfD-Chef Jens Kestner spricht von einem sprachlichen Flickenteppich. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg

Braunschweig. Die AfD gendert nicht so gern. Deswegen klagt die AfD jetzt in Braunschweig.

Konkret klagt die AfD am Verwaltungsgericht Braunschweig gegen die Verwendung alternativer Geschlechterbezeichnungen in der Rechts- und Verwaltungssprache.

AfD klagt in Braunschweig gegen das Gendern

Der Landesvorstand der AfD Niedersachsen habe beschlossen, die Legitimation des Genderns klären zu lassen, teilte Landeschef Jens Kestner am Freitag mit.

Aus seiner Sicht wird das Gesetz zur Förderung der Gleichstellung der Frau in der Rechts- und Verwaltungssprache von 1989 „ausgehebelt und eigenmächtig durch eine sogenannte Gendersprache ersetzt“. Dies habe landesweit zu einem Flickenteppich in der Rechts- und Verwaltungssprache geführt.

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Der Landesvorstand unterstütze die klagende AfD-Kreistagsfraktion in Goslar, teilte Kestner mit. Ziel sei, „die Zuständigkeit des Landtages wieder herstellen zu lassen, um eine einheitliche Rechts- und Verwaltungssprache in ganz Niedersachsen zu gewährleisten“. Eine entsprechende Klage gegen den Landkreis Goslar liegt dem Verwaltungsgericht Braunschweig nach Angaben eines Sprechers vor. (dpa/ck)