Braunschweig 

Schoduvel in Braunschweig: Narren wollen unbedingt Karneval feiern – SO könnte es laufen

Wie könnte der Schoduvel in Braunschweig ablaufen? Dazu gibt es jetzt erste Ideen. (Archivbild)
Wie könnte der Schoduvel in Braunschweig ablaufen? Dazu gibt es jetzt erste Ideen. (Archivbild)
Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Braunschweig. Schoduvel 2022 in Braunschweig? Wenn es nach Niedersachsens Narren geht, gibt es darauf nur eine Antwort: Ja!

Doch wie könnte der Schoduvel in Braunschweig stattfinden – trotz Corona? 2G? 3G? Die Karnevalisten aus Braunschweig haben sich dazu schon so ihre Gedanken gemacht.

Schoduvel 2022 in Braunschweig – ja oder nein?

Schon in wenigen Wochen startet auch Niedersachsen in die Karnevalsaison. Klar, dass die Narren sich jetzt schon so ihre Gedanken machen. Auch um die Umzüge. Während in diesem Jahr Braunschweigs Straßen leer blieben, soll sich das im kommenden Jahr wieder ändern. Zumindest, wenn es nach den Karnevalisten geht.

„Wir sind in einem permanenten Austausch mit der Stadt Braunschweig als Genehmigungsbehörde und dem Sozialministerium“, sagt Gerhard Baller vom Komitee Braunschweiger Karneval.

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So könnte der 11. November in Braunschweig laufen

Am 11.November, dem Eröffnungstag der Karnevalssession, soll die Prinzenproklamation im Braunschweiger Altstadtrathaus unter der 2G-Regel stattfinden. Daran sollen etwa 200 Menschen teilnehmen. Auf dem Kohlmarkt solle der Karnevalsauftakt mit dem traditionellen Biwak gefeiert werden. „Da werden wir wahrscheinlich 3G haben“, sagte Baller. Zugelassen wären also Genesene, Geimpfte und Getestete.

Auch der Schoduvel-Umzug durch die Innenstadt im Februar werde wahrscheinlich unter 3G-Regeln veranstaltet werden. Geplant seien stichprobenartige Kontrollen entlang des Umzugsweges. „Wir werden dafür eigens Kontrollpersonal einstellen müssen.“ Auch für die Teilnehmer des Umzuges gelte wahrscheinlich 3G. Das müsse mit der Stadt aber noch ausgehandelt werden.

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Noch herrscht Unsicherheit: „Das ist wie mit der Stange im Nebel“

Andererseits wisse derzeit noch niemand, wie die Lage im nächsten Winter sein werde, sagte Baller. „Das ist wie mit der Stange im Nebel.“ Die Entscheidung für den Umzug sei schon im Sommer gefallen: „Sie können nicht erst im Januar mit der Planung anfangen.“ (dpa)